Zeitenwechsel

Am HiFi-Ausbau möchte Dirk in Kürze noch feilen

Komplett umgebaute Heckklappe

Klarer Fall - ein Scirocco R in Veilchenblau!

Derartige Extrem-Umbauten sind selten geworden

Ein Wesen vom anderen Stern?

Vorbild: Ferrari Testarossa
Doch, es handelt sich um einen Scirocco! Aber was für einer? Drei Generationen stehen (theoretisch) zur Auswahl, denn Dirk Buchen kennt keine Grenzen. Er hat den Breitbau-Trend der 90er Jahre unbeirrt auf die Spitze getrieben. Die Basis lieferte ein Scirocco 2, vor dem er im Oktober 1996 stand. Das Auto hatte schon im Jahr zuvor von seinem damaligen Besitzer einen der drei letzten Zender-Umbausätze bekommen hatte. Als Vorbild für den Breitbau diente kein geringerer als der Ferrari Testarossa, der in den seitlichen Lufteinlässen die horizontalen "Luftleit-Streifen" hatte.

"Gesehen, verliebt, gekauft", so beschreibt Dirk die erste Begegnung mit seinem heutigen Auto. Im Jahr 2013 entschied sich der Berliner schließlich dann zu einer umfassenden Maßnahme: Die Front des aktuellen Scirocco R mit ihren Bi-Xenon-Scheinwerfern hatte es ihm angetan. Ob die wohl auch an seinen Zweier passen würde? Natürlich nicht, aber das hielt ihn nicht davon ab, es trotzdem zu machen. "Das war extrem kompliziert und sehr kostspielig", weiß Dirk heute und würde seinen Nerven ein derartiges Vorhaben nie wieder antun.

Ein bisschen Honda, ein wenig Audi
Es lohnt ein Blick auf das gesamte Konstrukt, hinter dem sich irgendwo ein Scirocco der zweiten Genration verbirgt. Der große Heckspoiler stammt aus dem Rieger-GTO-Bausatz, er wurde aber in diesem Fall in die nachgebaute Heckklappe integriert. Der mittig zwischen den Rückleuchten sitzende Tankstutzen stammt von einem Motorrad - einer Honda CBR, um genau zu sein. Mitsamt der Front konnten darüber hinaus auch die Rückspiegel des Scirocco R adaptiert werden, in den Türen sitzen Audi-A6-Griffe ohne Schlösser. Ergänzend zu den ersehnten Bi-Xenon-Scheinwerfern verbaute Dirk noch weiße Blinker mit Tagfahrlicht. Das ganze Szenario wurde schließlich in veilchenblauen Lack gehüllt.

Üppig und stark
Der Lack findet sich auch in den tief verborgenen Sternen der dreiteiligen BBS-Räder wieder. In 8 und 9 x 15 Zoll sind sie erwartet üppig, die Bereifung trägt die noch brutaler klingenden Dimensionen 225/50VR15 und 345/35VR15. Und wenn schon kompromisslos, dann auch richtig: Unter dem Blech findet ein Mehrfedersystem aus KWs Rennsport-Programm Verwendung. Im Motorraum arbeiten 16 Ventile. Der 1,8-Liter-Motor ist mit einer 286°-Nockenwelle von Schrick ausgestattet, Öl- und Benzinpumpe stammen von Pierburg. Der 16V-Ölkühler und die Lichtmaschine eines BMW M5 bilden die Peripherie der in Summe 170 PS starken Technik.

Das Soundsystem besteht aus einem JVC-Radio mit 12-CD-Wechsler sowie JBL-Woofern und Magnat-Lautsprecher, die wiederum von Endstufen von JVC und Pioneer mit verstärkten Signalen versorgt werden. Eines ist klar: Dirk Buchen ist noch immer nicht am Ende mit seinen Ideen...

Die komplette Story gibt's in der VW SCENE 04/15!

 

Text: Thomas Pfahl

 

Fotos: Stefan Kuberka

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