Wo ein Wille ist...

Golf 3 Cabrio

Golf 3 Cabrio

Golf 3 Cabrio

Golf 3 Cabrio

Fotos: Stefan Kuberka

Offen für den See - 96er Golf Cabrio

Still ruht der blaue See unter einem nicht minder blauen, strahlenden Himmel. Die Sonne scheint. In der Ferne sind schneebedeckte Berge zu erkennen, es ist angenehm warm. Echtes Cabrio-Wetter eben. Zufrieden lächelnd zückt Christine Emmel den Schlüssel ihres Golf Cabrios - genau so hat sie sich das vorgestellt!

Irgendwann landet jeder Freund wassergekühlter Volkswagen mal am "See". Bei Christine war es 2004, als sie zum ersten Mal staunend durch Reifnitz flanierte. "Ich will auch so ein getuntes Auto!" – das war ihr damals schnell klar. Und wie ernst sie diese Aussage meinte, das zeigte sich schon auf der Heimfahrt: Im Stau verhandelte sie bereits mit einem Golf-1-Cabrio-Fahrer über dessen Auto. Ganz offensichtlich blieben die Verhandlungen damals ergebnislos, denn erst zwei Monate später hatte sie dann "ihren" Golf – dass es ein Open-Air-VW sein musste, stand schon früh fest. In diesem Falle war es ein 93er Modell, also der offene Dreier. "Ich hab dann umgehend mit dem Tuning angefangen", berichtet die Bürokauffrau, "am Anfang waren es erst mal kleine Sachen wie Federn, Endschalldämpfer, Radio mit Bassbox,..." Doch wer sich in der VW SCENE 09/10 das Cabrio ihres Lebensgefährten René ansieht, der ahnt, dass es nicht lange bei diesen Kleinigkeiten bleiben konnte.

Ganz behutsam machten sich die beiden an den Motorraum: Der 90-PS-Benziner durfte bleiben, bekam aber Ausgleichs- und Wischwasserbehälter sowie ein Luftfiltergehäuse in Wagenfarbe. Die Spiegelbleche unter der Haube verrieten schon beim Fototermin, dass hier in Kürze noch mehr anstehen könnte. Ansonsten blieb es technisch (vorerst) beim Edelstahl-Endschalldämpfer unter dem Heck. AP-Fahrwerksfedern und gekürzte Dämpfer an der Vorderachse senken den Golf um 60/40 Millimeter (v/h) ab, FK-Spurverbreiterungen bringen die Hinterräder um jeweils 15 Millimeter weiter nach außen. Apropos Räder: Die Felgen stammen aus dem Hause Schmidt, sind 7,5 x 17 Zoll groß, mit 205/40er Dunlops bestückt und geben einen weiteren Vorgeschmack auf die Feinheiten dieses Cabrios. Zunächst fällt natürlich der große, chromblitzende Stern auf. Dessen "Flanken" sind wiederum mitsamt dem Schraubenkranz zusätzlich weiß lackiert worden. Neben dem Kontrast zum originalen Jazzblue metallic stellen sie so die Verbindung zur schneeweißen Persenning her, mit der Christine das geöffnete Verdeck schützt. Schnell wird klar: "Blau-weiß" ist das Konzept dieses Autos – ohne damit irgendeinen fußballerischen Bezug herstellen zu wollen. Immerhin ist der Golf in Baden-Württemberg zugelassen und nicht "königsblau" lackiert.

Die komplette Story gibt's in der VW SCENE 03/11!

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