VW: Finale in Hockenheim

Fotos: VW Motorsport

Für den Titel hat es in diesem Jahr nicht ganz gereicht, zum großen Finale der FIA Formel 3 Europameisterschaft könnten die VW-Piloten aber noch einmal groß auftrumpfen. Sven Müller hat das Finalwochenende auf dem Hockenheimring mit einem Podestplatz für Volkswagen eröffnet. Der Deutsche schaffte es als Dritter zum ersten Mal in diesem Jahr zur Siegerehrung. Müller hatte bei strahlendem Sonnenschein im Ziel 10,8 Sekunden Rückstand auf den schwedischen Sieger Felix Rosenqvist.

Insgesamt schafften es im ersten Rennen des Wochenendes gleich vier Fahrer der Marke aus Wolfsburg unter die besten Zehn. Harry Tincknell, der auf Rang drei liegend in eine Kollision verwickelt wurde, landete auf Platz fünf. Direkt dahinter kam sein Carlin-Teamkollege Jordan King ein – er hatte sich unlängst zum britischen Formel-3-Champion gekrönt. Ebenfalls in die Punkteränge fuhr der Niederländer Dennis van de Laar als Achter in seinem Dallara F312 „powered by Volkswagen“.

Auch nach dem zweiten Rennen des Finalwochenendes fanden sich vier V-Fahrer in den Top Ten geschafft. Der Brite Harry Tincknell fuhr als Bester auf Position Fünf direkt vor Sven Müller. Jordan King kam als Achter ins Ziel, Dennis van de Laar landete auf Platz neun. Den vorzeitigen Titelgewinn in der Talentserie sicherte sich im vorletzten Saisonrennen Mercedes-Fahrer  Raffaele Marciello. Dem Italiener reichte beim Sieg seines härtesten Konkurrenten - Felix Rosenqvist - Platz Vier.

Auch wenn die Meisterschaft entschieden war, wurde es beim letzten Rennen der Saison im strömenden Regen noch einmal spannend: Es stand so viel Wasser auf der Strecke, dass das Rennen hinter dem Safety-Car gestartet werden musste. Ein Ausrutscher wenige Runden vor Schluss hat Volkswagen-Pilot Harry Tincknell den Podestplatz gekostet. Er kam von der rutschigen Piste ab und musste sich am Ende mit Rang Fünf begnügen.

Der Deutsche Sven Müller landete in seinem Dallara F312 „powered by Volkswagen“ auf Position Sieben. Jordan King sammelte als Neunter im letzten Lauf ebenfalls noch Punkte für Volkswagen. Sein Teamkollege Tincknell belegte am Ende als bester Volkswagen-Fahrer Platz Fünf in der Gesamtwertung der FIA Formel 3 Europameisterschaft 2013.

Dass die beliebte Rennserie ein Sprungbrett in die Formel 1 sein kann, beweist aktuell der 19-jährige Daniil Kvyat: Der russische Formel-GP3-Pilot wird in der Saison 2014 für das Toro-Rosso-Team fahren. Sein künftiger Teamkollege ist Jean-Eric Vergne, der früher ebenfalls erfolgreich mit Volkswagen-Power unterwegs war und 2010 den Meistertitel in der Britischen Formel-3-Serie gewann.

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