Starker Start

VW Polo Motorraum

VW Polo Innenraum

VW Polo Heckansicht

VW Polo Felgendetail

Beim einen dauert es nicht lange, bis die ersten Beulen das Blech verunstalten, beim anderen werten schon bald die ersten Tuningmaßnahmen den langersehnten fahrbaren Untersatz auf. Achim Fuchs beweist mit seinem Airride-Polo, dass er zur zweitgenannten Kategorie gehört.

"Ich wurde 18" – so kurz und knapp beschreibt der heute 23-Jährige die Kaufumstände, die ihn zum stolzen Polo-Besitzer gemacht haben.
Da braucht man natürlich ein Auto. Der 9N war nagelneu, als er am 27.6.2003 in Achims Hände kam. Das heißt aber keineswegs, dass es bis zum
gebrauchtwagentauglichen Alter dauerte, ehe sein Besitzer ihm die ersten Änderungen angedeihen ließ. "Vom Kauf bis jetzt" ändert sich immer
wieder mal etwas am Polo.

So ist der Dreitürer heute nicht mehr komplett silbern – das schwarze Dach setzt Akzente, der Kontrast findet sich auch in der Singleframe-Optik
der Front wieder. Das neue Gesicht des Wolfsburgers rührt aber keineswegs nur von der farblichen Veränderung her. Wer Baujahr und Auto
vergleicht, wird sich über die Scheinwerfer wundern. Denn statt der vier "Augen" seines Modelljahres trägt dieser Polo die Scheinwerfer des
Facelift-Modells. Um die Verwirrung komplett zu machen, gönnte Achim der 9N3-Front mit dem Eigenbau-Grill auch gleich noch das GTI-Paket.
Schürze und Schweller unterstützen die sportlichere Optik des 1,4-Liter-Volkswagens. Vermutlichen werden dem Laien auch die 9N3-Rückleuchten weniger auffallen als die cleane Heckklappe dazwischen. Achim hat eben gründlich aufgeräumt – selbst das Kennzeichen sitzt in einer modifizierten
(sprich: kleineren) Mulde.

Es sind die Details, die diesen Polo unauffällig, aber wirkungsvoll verändern: So sind keine Schlösser mehr in den Türgriffen zu finden, die Seitenscheiben
lassen sich ausstellen, und auf dem Dach sitzt die Navi-Antenne eines Audi A6. Das ist aber nicht das einzige Ingolstädter Accessoire an diesem Auto: die
hochglanzverdichteten Parabol-Felgen wurden ursprünglich für den TT gefertigt. In 7,5 x 17 Zoll und mit 195/40er Hankook-Reifen bezogen, machen sie sich
auch am Polo sehr gut.
 
Offen bleibt die Frage, warum sie sich so tief in die Radhäuser senken. Nun ja – als Aufzugsmonteur ist Achim es eben gewohnt, für ein ständiges Auf und Ab
zu sorgen. Als Auto-Liebhaber macht er das Credo seines Berufs zur Leidenschaft seines Hobbys: Auch mit dem 9N geht es nach Bedarf hoch hinaus oder ab in den Keller. In diesem Falle ist dafür allerdings das G.A.S.-“V1”-Airride-Fahrwerk verantwortlich. Das erklärt auch die Antwort auf die Frage nach der
Tieferlegung: "Bis auf den Boden!" Das ist dann wohl wörtlich zu nehmen... Zum Fahren geht es aber doch ein paar Zentimeter in die Höhe, Koni-Dämpfer sowie
H&R-Koppelstangen und eine polierte Wiechers-Domstrebe sorgen für ein ordentliches Setup. Denn dass man auch mit einer Luftfederung sportlich unterwegs sein kann, dürfte mittlerweile jedem klar sein. Deswegen setzt Achim auch auf die optimierte Bremsanlage, bestehend aus gelochten Zimmermann-Scheiben im GTI-Maß von 288 x 25 Millimetern. Diese werden von EBC-Green-Stuff-Belägen in die Zange genommen. Einen kaum sichtbaren Farbtupfer bilden die dazugehörigen Bremssättel: Sie sind golden lackiert.

Von: Thomas Pfahl

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