Smooth Line

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Glatter geht’s kaum! Tief geduckt präsentiert sich dieser Golf, damit auch jeder einen Blick auf die inneren Werte erhaschen kann. Hannes Lutzenberger verpasste dem Volkswagen seinen ganz persönlichen Style.

Als Michael Jackson 1988 die Single ”Smooth Criminal“ von seinem Album ”Bad“ veröffentlichte, war Hannes gerade einmal fünf Jahre alt. Irgendwie muss ihn trotzdem schon früh der smoothing-Virus infiziert haben, denn Kriminalität wollen wir ihm mal nicht unterstellen. Zehn Jahre nach dem Chart-Erfolg von Michael Jackson erblickte wiederum Hannes´ künftiges Gefährt das Licht der Welt. Im Jahr 1998 war der Golf noch als reines Vernunftauto zu bezeichnen. Erst eine ganze Weile später änderte sich das: Der Ursprungsfarbton "Silber" und Stoffsitze im Innenraum konnten den gelernten KFZ-Mechaniker nach dem Kauf nicht lange begeistern.

Nach der ersten Evolutionsstufe mit 19"-M3-Felgen und einem KW-Fahrwerk (Variante 1) sowie den ersten optischen Veränderungen war der Golf schon vorzeigbar, entsprach jedoch noch nicht ganz seinen Vorstellungen. Auch nach der später verbauten Bora-Front und den LSD-Flügeltüren sowie den ersten Cleaning-Maßnahmen war Hannes noch nicht zufrieden.

Mit viel Glück konnte ein Satz 19 Zoll große Budnik-Felgen aufgetrieben werden, die den Golf von nun an zieren sollten. Am Wörthersee, der für Hannes nicht allzu weit entfernt liegt, infizierte er sich und später auch den Golf mit dem Airride-Virus. Nach dem Einbau des Luftfahrwerkes stand der VW mitsamt seiner glänzenden Budnik Trilogy III schon ganz ordentlich da, lediglich die Tiefe der Karosserie gefiel Hannes noch nicht ganz. Die Idee einer komplett abgerundeten und vor allem megatiefen Blechhaut in Verbindung mit verchromten Felgen war geboren. Eben eine echte Smooth-Line.

Nicht lange gewartet und schon konnte Hannes dank seiner Kollegen auf professionelles Werkzeug und eine ideale Schrauberumgebung, die ihm sein Arbeitgeber zur Verfügung stellte, zurückgreifen. So entstand über einige Monate ein echtes Einzelstück, das viele individuelle und einzigartige Features besitzt. Angefangen mit in Blech angeschweißten Seitenschwellern, unter die bei herabgelassenem Fahrzeug kaum mehr ein Blatt Papier passt. Damit optisch alles wie aus einem Guss wirkt, mussten natürlich auch die Stoßstangen zeitaufwendig geglättet und nach unten verlängert werden. ”Die Karosserie besaß anschließend bei 0 bar Druck zwar Freigang, schliff aber bereits am Boden“, verrät Hannes, dessen Stilvorgabe einfach zu beschreiben ist. ”Schwarz, tief und ein paar nette Felgen, dann kann schon gar nicht mehr so viel schief gehen“, so der 24-jährige.

Die komplette Story gibt es in der VW SCENE 10/08!

Von: Ingo Eiberg

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