Runde Sache

Der kantige Golf ist heute noch beliebt

Das Verdeck sorgt für eine Top-Figur

Das veränderte Cabrio wirkt sportlicher

Die Quartett-Ausstattung hat Jens gereinigt

Der Motor erhielt Chrom, Gold und Lack

Das Golf Cabrio der ersten Generation war und ist ein Dauerbrenner. Gehörte er zu Produktionszeiten schon zu den am längsten angebotenen Volkswagen, so ist er seitdem aus der VW-Szene, aber auch aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Mit jedem Sonnenstrahl taucht das Erdbeerkörbchen früher oder später im Straßenbild auf. Doch nicht jedes Exemplar präsentiert sich so gut in Schuß wie das 92er Modell von Jens Kochsiek.

Das Einser-Cabrio ist gesucht

Dass das Golf 1 Cabrio heute zu den gesuchten Youngtimern gehört, liegt sicherlich an seiner klassischen Form und der noch überschaubaren Technik. Glücklicherweise sind tatsächlich noch einige gute Fahrzeuge unterwegs, die zum Beispiel vom Erstbesitzer für die werte Gattin angeschafft und entsprechend selten bewegt wurden. Doch ein Golf Cabrio gibt man nur ungerne her - und so brauchen Interessenten ein gewisses Quentchen Glück, um an ein solches Modell zu kommen.

Der Zustand ist wichtig beim Kauf

Jens Kochsiek hat dieses Glück gehabt: Im November 2012 konnte er ein flashrotes Exemplar auftreiben, das soeben den Youngtimer-Status erreicht hatte, sprich: 20 Jahre alt war. Der Wagen war original, hatte vom Vorbesitzer lediglich einen Satz neuer 15-Zoll-Alufelgen bekommen. Ansonsten hatte sich der übliche Reparaturstau angesammelt: Das Dach war völlig kaputt, die Elektrik marode. Aber da Jens sich schon seit vielen Jahren in der Szene tummelt, konnte ihn das nicht weiter schrecken.

Zunächst gab es Boxster-Felgen

Im Jahr 2000 beispielsweise stellten wir auf diesen Seiten bereits die Polo-Ratte des Herforders vor. Der Winter stand an, die Zeit für eine eingehende Beschäftigung mit dem Neuerwerb war also vorhanden. "Ungefähr 15 Meter Kabel hab ich da rausgeholt", erzählt Jens, der zudem ein neues Verdeck besorgte und das Auto nach den erforderlichen Blecharbeiten (in Originalfarbe) lackieren ließ. Die Radläufe hat er im Zuge der ersten Maßnahmen bearbeitet, um die damals noch silbernen Felgen eines Porsche Boxster zusammen mit einem TA-Technix-Gewindefahrwerk unterbringen zu können.

Selbst gereinigte Quartett-Ausstattung

"Schön tief" sollte das Ganze werden und dabei Platz genug für die 6 beziehungsweise 7 x 16-Zöller und ihre 195/40er Bereifung bieten. Auch der für die späteren Modelle einzig lieferbare 98-PS-Motor hatte die Jahre nicht schadlos überstanden. Ein neuer Zylinderkopf musste her - und wurde bei der Gelegenheit gleich mit einem mattschwarzen Bonrath-Powerrohr kombiniert. Die Innenausstattung war ebenfalls hinüber. "Ich habe sie dann gegen eine Quartett-Austattung getauscht, die ich selber gereinigt und neu bezogen habe", so Jens. So war der Golf erst einmal fertig für die neue Saison.

Die komplette Story gibt´s in der VW SCENE 01/15!

Von: Text & Fotos: T. Pfahl

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