Krisensicher

Die breiten Radläufe fallen sofort ins Auge

Der Umbau sorgt für ein harmonisches Bild

Aus dem cleanen Heck ragt die F-Town-Anlage

Fotos: Roman Günther

Selina Jechtes Golf ist ein Paradebeispiel dafür, wie man einem Auto einen ganz neuen Look verpasst, ohne es allzu stark zu verfremden. Dass so ein Umbau dann auch schnell mal in Stress ausartet, hat wohl jeder schon einmal erlebt. Aber am Ende zählt das Ergebnis. Und das kann sich in diesem Fall absolut sehen lassen!

Als die Entscheidung gefallen war, den carbongrauen Sechser umzubauen, waren es noch drei Monate bis zur angedachten Premiere am Wörthersee. Kenner zucken zusammen und wissen, was kommt: "Das wird eng!" Diese Erfahrung haben bereits etliche Schrauber gemacht. Und zu guter Letzt passt es trotzdem, das gehört einfach zum Hobby. Was genau ist also in der Halle des VW-Audi Club Liechtenstein passiert?

Der Blick fällt sofort auf die dicken Backen des 2009er Modells. Man weiß, dass das nicht original ist. Aber man kann sich auch nicht genau erklären, was da so anders ist. Genau darin liegt der Reiz: Die Form ist stimmig, aber doch irgendwie anders. Selina klärt auf: "Vorne sind Gfk-Kotflügel verbaut, die wir zusätzlich um zwei Zentimeter verbreitert haben." Das Heck ist sechs Zentimeter breiter geworden, wobei die Liechtensteiner hier die originalen vorderen Kotflügel verwendet und eingearbeitet haben.

Typisches Design, aber Platz für 20-Zöller!

So bleibt die typische Designlinie erhalten, bietet aber trotzdem genug Platz für riesige Räder. Die Firma Vossen lieferte die hier montierten 20-Zöller. Nach der Hochglanzpolitur gab es für sie noch eine Schicht Lack - und natürlich die ultraflachen Hankook-Reifen. Mit 8,5 Zoll vorne und 10 Zoll am Heck machen sich die Räder mächtig breit unter dem Blech bzw. Gfk. Zumal Selina sich auch noch für die Kombination mit einem H&R-Gewindefahrwerk entschied. AH Exclusive lieferte die tiefe Version, mit der eine Absenkung um "90 bis 95 Millimeter" realisierbar war.

Die Farbe der Felgenbetten - ein kräftiges Lila - findet sich auch im Kühlergrill wieder. Der präsentiert sich zudem szenegerecht ohne das VW-Zeichen. Ebenso typisch sind die gecleanten Stoßstangen, die allerdings noch an die neue Breite anzupassen waren. Und nicht nur das: Durch die neue Blechführung unterhalb der C-Säule mussten auch die unteren Türkanten ausgestellt werden. Sie sollten schließlich das harmonische Gesamtbild nicht stören.

Die komplette Story gibt´s in der VW SCENE 08/13!

Von: T. Pfahl

Kommentare aus der Community

Du bist nicht angemeldet. Nur angemeldete User können Kommentare schreiben und beantworten.

Zur kostenlosen Registrierung geht´s im Bereich Community.

Bereits registriert? Dann melde dich über das Formular in der linken Spalte an und schreibe Deinen Kommentar!

motorfacts.deAUDI SCENEPORSCHE SCENEflash OPEL SCENEEASYRIDERSYOUNGTIMER SCENEHARDWOK