Jungbrunnen

Wie aus einem Guss wirkt der GTI mit der Sechser-Front

Die 20-Zöller stehen auch ohne Airride üppig unter dem Blech

Das Schaltwippen-Lenkrad gehört zu den spaßfördernden Details

Fotos: T. Pfahl

Ob es die pure Ungeduld war? Ronny Sonntag und seine Frau Janine sind GTI-süchtig. Einem Zweier folgte der schnelle Golf 4, später ging man dann zum hier gezeigten Fünfer über. Dass der von vorne aussieht wie sein Nachfolger, scheint der Vorfreude auf den Golf 6 GTI geschuldet. Vielleicht war es aber auch einfach nur die Lust auf eine individuelle Optik...

"Der Golf gehört meiner Frau Janine, die auch tuningbegeistert ist", stellt Ronny gleich zu Beginn klar. Er selber ist überwiegend im - natürlich ebenfalls veredelten -  Audi unterwegs. Irgendwann hatte Janine das magische Kürzel für sich entdeckt: Sie kaufte sich einen Golf 2 GTI, wechselte später zur vierten Generation. Als es 2010 mal wieder Zeit für ein neues Auto war, musste nicht lange überlegt werden: Gemeinsam machte sich das leistungshungrige Paar auf die Suche nach einem Golf 5 GTI.

Dieses Mal gab es aber schon recht spezielle Wünsche: Das Auto sollte DSG haben und mit beigefarbenem Leder ausgestattet sein. Das war in dieser Kombination gar nicht so einfach zu finden. Drei Monate dauerte die Suche, dann war eine entsprechende Offerte im nicht allzu fernen Aschaffenburg aufgetan. Der Ersthand-Wagen hatte die gesuchten Extras, es waren sogar bereits einige Tuningteile verbaut. Schon beim ersten Blick von Angesicht zu Angesicht war klar: "Den müssen wir haben!"

Böser Blick und 19 Zoll große RH-Crossline-Räder machten weitere Änderungen erst einmal unnötig, war man sich einig. Doch dann kam der Winter: "Der Trend geht in Richtung Boden", erklärte Ronny seiner Janine. Und da war mit den aktuellen Felgen in 9,5 und 10,5 Zoll Breite nicht mehr viel zu machen. Bei eBay forschte das Paar nach 20-Zöllern mit einer brauchbaren Einpresstiefe. ASAs SP1-Design in 8,5 x 20 Zoll mit 225/30er Achilles-Bereifung sollte passen! "Leider zu hoch, das Ding", befand Ronny nach der ersten Anprobe.

Für Abhilfe sorgte das H&R-Gewindefahrwerk in Ultralow-Ausführung, was in Zahlen eine Absenkung um 110 Millimeter bedeutete. Das Outfit für die Saison 2012 war gefunden! Der nächste Winter kam und das tuningbegeisterte Dreamteam wurde erneut unruhig: "Es sollte etwas passieren, was nicht allzu viele haben!" Zwar gab es mittlerweile schon ähnliche Projekte, aber das konnte kein ernsthafter Hinderungsgrund sein. Im Gegenteil: "Dann schaffen wir das auch!" Ronny suchte die ersten Golf-6-Teile zusammen, wobei er besonders stolz auf die US-GTi-Stoßstange ist...

Die komplette Story gibt´s in der VW SCENE 12/13!

Von: T. Pfahl

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