91er Polo G40

91er Polo G40

91er Polo G40

Der Motorraum des G40

Der Motorraum des G40

Edelstahl ziert die Türen

Edelstahl ziert die Türen

Glatte Mulde, verschweißter Käfig

Glatte Mulde, verschweißter Käfig

Er ist tief, er ist (Blue) Purple – und er hat mächtig Dampf: Daniel Hackers 91er Polo G40 ist der Rock'n'Roller unter den Kleinwagen. Wo andere den legendären Gitarrenriff von Ritchie Blackmore erwarten, freut sich Daniel auf den typischen G-Lader-Sound. Immerhin hat er lange genug dafür und daran gearbeitet...

Vom Trabbi zum Traumwagen – 91er Polo G40

Die Geschichte von Daniel und seinem Polo G40 ist ein Paradebeispiel für die Anekdoten, Dramen und Ereignisse aus der Zeit der deutsch-deutschen Wende. Aufgewachsen zu DDR-Zeiten, machte der gebürtige Demminer kurz nach der Wiedervereinigung seinen Führerschein. Und da das Angebot entsprechend groß und das Lehrlingsgehalt im Gegenzug eher mager war, gab es als erstes Auto einen Trabbi. Einen Monat lang blieb der 601 unverändert, dann sah Daniel Handlungsbedarf. In "Speckis Garage" wurde das gute Stück gelb-rot lackiert, Spoiler und Felgen folgten. Die jungen Autofahrer der Region fanden schnell zueinander, mit 22 Trabbis wurde der erste Club gegründet. "Das hielt drei Jahre", erinnert sich der heute 26-Jährige, "dann hatten die meisten den Facharbeiterbrief und gingen in den Westen." Daniel blieb in seiner alten Heimat.

Polo-Kauf dank VW SCENE

Diese Story würde natürlich im Sande verlaufen, wenn es nicht auch hier einen Kumpel gegeben hätte, der sich vom Trabbi ab- und einem Golf zugewandt hatte. Einem Zweier-GTI, um genau zu sein. Und mit genau diesem durfte Daniel den stolzen VW-Freund nach einer Party heimbringen: "Von 26 auf 112 PS – das war was!" Die Gehirnwindungen glühten, zumal der Trabbi gerade das vierte Getriebe verschlissen hatte. Das Schrauben alleine aus Reparaturgründen machte keinen Spaß mehr. Unterwegs mit GTI-Fahrer Milan stieß Daniel dann an der Tankstelle auf die VW SCENE. Beim begeisterten Blättern fiel ihm "so ein aufgemotzter Polo Genesis" auf. Was dann passierte, überrascht nicht wirklich: Der Trabbi wurde nach Bayern verkauft, im Sommer 1997 hatte Daniel einen Polo aufgetrieben, einen maritimblauen CL. Gefahren von einem Rentner, mit 45 PS unter der Haube und Schmutzlappen an den Radläufen. Da der Wagen unfallfrei war und einen guten Eindruck machte, wurde er gekauft. Vom Trabbi-Verkauf blieb noch genug Geld übrig für einen Satz klassischer RSL-13-Zöller und ein 80/60-mm-Fahrwerk.

Polo Style zum Ausschlachten

Der Anfang war also gemacht – bis nach einem Jahr auch der Polo mit einem Getriebeschaden ausfiel. Aber da man sich ja unter Gleichgesinnten kennt, wusste Daniel, dass ein paar Schrauber aus der Nähe einen Polo Style mit 75 PS geschlachtet hatten.

Die komplette Story gibt's in der VW SCENE 06/11!

Text: Thomas Pfahl
Fotos: Ingo Eiberg

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