1988er VW T3 Doka TDI

VW T3 Doka TDI

VW T3 Doka TDI

Lange Kabine, kurze Pritsche

Lange Kabine, kurze Pritsche

TT-Sitze im Bulli Cockpit

TT-Sitze im Bulli Cockpit

Brock B6-Design im SLC-Look

Brock B6-Design im SLC-Look

Quadratisch, praktisch, gut – das ist der VW T3. Daniel Müller schwört zudem auf die Doppelkabine: "Weil sie einfach sportlicher aussieht." Dem kann man im Falle seiner VW T3 Doka mit Lambo-Lack, TDI-Motor und 18-Zöllern absolut nicht widersprechen. Seine T3 Doka ist ein echter Leckerbissen geworden.

Faszination VW T3 Doka

Viele Gründe sprechen für einen VW Bus. Bei Daniel war es zunächst die "Faszination T3", die ihn zu den größeren Kalibern der VW-Palette greifen ließ. "Außerdem wollte ich zu meinem 18. Geburtstag ein Auto haben, an das man auch selbst mal Hand anlegen kann", erklärt er. Zwei Bekannte hatten bereits erste Erfahrungen mit der T3-Bus-Generation gesammelt und pflichteten ihm bei. Und da der T3-Bus im Alltag bewegt werden sollte, machte sich der Plettenberger auf die Suche nach einem bereits erfolgten TDI-Umbau. "Und auf einmal war sie da, die Doka", freut er sich noch heute, "ich konnte mich auch sehr schnell damit anfreunden, da die Doka im aufgemöbelten Zustand im Gegensatz zum VW Multivan eine sehr sportliche Optik hat." Doka? Sportlich? Klingt erstmal befremdlich, wenn man an die runtergerittenen Handwerker- oder Bundeswehr-Pritschen denkt. Aber die Bilder auf diesen Seiten erklären wohl deutlich genug, was Daniel meint!

TDI-Umbau

Mitte 2003 hat der Verfahrensmechaniker seinen angehenden Traumwagen gekauft, also etwa ein halbes Jahr vor seinem 18. Geburtstag. Den damaligen Zustand der T3 Doka beschreibt er als "mäßig". Ein Unfallschaden verunstaltete die Beifahrerseite, der TDI-Umbau war alles andere als optimal. "Irgendwie war der Gesamtzustand einfach verbesserungswürdig. Dem Projekt hab ich mich halt angenommen. Als erstes war der technische Zustand dran, bevor ich im letzten Schritt die Optik und Ausstattung verfeinert hab." Am Ende sind dafür fünf Jahre ins Land gegangen.

Motoreinbau mit Schwierigkeiten

Wie also war es um den 2-Liter-TDI im Heck bestellt? Der Ladeluftkühler saß nicht im Fahrtwind, Kabel und Schläuche waren schlecht verlegt. Da der Motor  der Doka aber entgegen seines ursprünglichen "Standortes" im windgeschützten Heck sitzt, ist genau das der sensible Bereich. Heute kümmern sich ein Ölkühler aus Meiers Busschmiede und der Ladeluftkühler eines 2,5-Liter-T5 um die jeweiligen Temperaturen. F+F Motorsport fertigte den passenden Auspuff dazu an. War die Sache damit erledigt? Nicht ganz – nach dem erneuten Zusammenbau spielte die Elektronik verrückt. Der Diesel lief nur im Notlaufprogramm, brachte keine Leistung. "Nach monatelangem Rumsuchen haben wir dann herausgefunden, dass wir beim Motoreinbau ein Kabel an der Einspritzpumpe vertauscht hatten", gesteht Daniel. Und schon lief das gute Stück und wuchtete sein Drehmoment über die Golf-3-TDI-Kupplungseinheit auf das generalüberholte Getriebe. Eine längere Übersetzung garantiert zudem ein höhere Endgeschwindigkeit.

Die komplette Story gibt's in der VW SCENE 04-05/11!

Text: Thomas Pfahl
Fotos: Stefan Kuberka

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