VW SCENE News Feed http://vw-scene.de/ Die neuesten Schlagzeilen aus der VW SCENE! de VW SCENE News Feed http://vw-scene.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://vw-scene.de/ 18 16 Die neuesten Schlagzeilen aus der VW SCENE! TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 02 Mar 2017 21:51:00 +0100 RETRO CLASSICS 2017 noch größer... http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8390&cHash=11f503e8bb57f0221769c484bd94213a Europas größte Klassiker-Automobilschau... Europas größte Klassiker-Automobilschau präsentiert sich im kommenden Jahr umfangreicher als je zuvor. Das breite Angebot an Oldtimern, Sammlerfahrzeugen und Zubehör kann 2017 erstmals auf einer Gesamtfläche von 130.000 Quadratmetern gezeigt werden. Damit baut der Standort Stuttgart seine Marktführung in diesem Segment weiter aus.
Karl Ulrich Herrmann, Geschäftsführer RETRO Messen GmbH: „Mit der Halle 2 sind nun noch einmal 5.000 Quadratmeter an Ausstellungsfläche dazu gekommen. Wir freuen uns, dass wir dadurch das Angebot noch einmal deutlich erweitern konnten und so Platz für noch mehr Sonderschauen und Aussteller haben.“
Über 1.550 Aussteller bringen mehr als 3.500 Automobile und Motorräder zur Stuttgarter Messe, wo sich vom 2. - 5. März 2017 alles um Mobilität dreht. Namhafte Oldtimer-Händler aus ganz Europa zeigen ihre schönsten Automobile, Spezialisten präsentieren Neo-Klassiker - die Sammler-Fahrzeuge von morgen. In Halle 9 bauen die Teilehändler ihre Stände auf, während in Halle 6, auf der Galerie der Halle 1 und auf der Freifläche „Messepiazza“ die privaten und kleineren gewerblichen Verkäufer ihre Klassiker anbieten. Die Beliebtheit der US-Cars wächst stetig und füllt bereits eine eigene Halle – ebenso die „Schau der Großen“, der historischen Busse und Nutzfahrzeuge.
Weltweit bekannt ist die RETRO CLASSICS auch für ihre wechselnden Sonderausstellungen. Im kommenden Jahr steht Norditalien, das „Land der Motoren“ mit seinen herausragenden Museen automobiler Leidenschaft im Mittelpunkt einer kompletten Halle. Klangvolle Namen wie Ferrari, Maserati und Stanguellini versprechen ein aufregendes Messe-Erlebnis, denn es werden Fahrzeuge zu sehen sein, die eigens aus privaten Sammlungen in Italien nach Stuttgart gebracht werden. Die Faszination des Rennsports wird lebendig mit der Ausstellung der Fahrzeuge von Rennfahrerlegende Roland Asch.
Zum gesellschaftlichen Höhepunkt der Veranstaltung zählt die Allianz Retro Night, der Treffpunkt für die Klassiker-Branche. Auch die Clubs feiern wie jedes Jahr die gemeinsame Oldtimer-Leidenschaft. Zum zweiten Mal findet 2017 die Auktion von Classicbid, der Wiesbadener Auktion & Markt AG statt.

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AUDI Event Audi Messe AUDI Community VW Event-News VW Event VW Messen VW Galerie Thu, 02 Mar 2017 21:24:00 +0100
Power Station http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8388&cHash=dc25f83f78a9911cd281e1f9d2b936d7 Bullock-Style! – 2000er Golf IV GTI Bullock-Style! – 2000er Golf IV GTI


Der Golf 4 ist eine gute Basis für ein Tuning-Projekt. Was früher noch der Golf 3 war, ist heute der Vierer. Selbstverständlich möchten die Besitzer einen individuellen Umbau – aber praktisch ist es schon, wenn man sich aus einem „Meer“ von Teilen, die man ja individuell anpassen kann, seine Tuning-Teile herausfischen kann. Zudem ist der Golf 4 mittlerweile auf dem Gebrauchtmarkt für wenig Geld zu haben, was viel Spielraum für die ersten Umbaumaßnahmen lässt. Davon profitierte auch Mikel Janke aus der Nähe von Saarlouis – oder besser gesagt: sein Auto.


Mikel kaufte sich vor zwei Jahren diesen Golf als reines Projekt-Auto. Der Golf 4 GTI wurde nicht nur mit 1,8-Liter-Turbo-Motoren angeboten, sondern neben den 1,9-Liter-Diesel-Modellen gab es auch 2,0-Liter- sowie 2,3-VR5 und 2,3-V5-Varianten in der Motorenpalette. Letzterer bietet alleine schon aufgrund des großen Hubraums eine gute Basis für eine Leistungssteigerung. Das dachte sich auch Mikel, der demzufolge nicht nur einen nachgerüsteten Turbo und eine Schrick-Nockenwelle inklusive verstärkter Federn und Ventile verbaute, sondern zusätzlich die Zylinderköpfe bearbeiten ließ. Der GT28RS-Lader samt Ladeluftkühler und polierten Rohren kann je nach Ladedruck bis zu 400 PS auf die Vorderräder übertragen. Eine Sachs-Performance-Kupplung hilft dabei, die neu gewonnenen Kräfte optimal zu übertragen.

Passend zum Gesamtbild des Golfs lackierte Mikel die Motorabdeckung und diverse Kleinteile in Wagenfarbe. Als besonderes Highlight verpasste Mikel dem Golf Außenspiegel und Hauptscheinwerfer in Golf-5-Optik. Die Auspuffanlage baute der 30-Jährige selbst. Der Endschalldämpfer versteckt sich hinter der Heckschürze, „der Sound ist dennoch super!“, findet Mikel. Das kleine Versteckspiel passt hervorragend zur komplett gecleanten Optik des Wolfsburgers. Mikel cleante, was das Zeug hält. Nicht nur Türgriffe und Seitenleisten verschwanden, auch  Blinker, Heckklappe, Grill usw. wurden „gesäubert“. Die Kennzeichenmulden passte er auf 37 Zentimeter Breite an. Passend zur glatten Karosserie verbreiterte Mikel die Radhäuser vorne um 1,5 und hinten um 2,5 Zentimeter. Weil sie sich so gut in das Gesamtbild des Boliden einfügen, fallen die Verbreiterungen allenfalls einem geschultem Auge auf. Rot-schwarze US-Rückleuchten komplettieren den Style des Fahrzeugs. „Ich wollte einen Retro-Look wie bei den Golf-1-Umbauten, nur dann halt mit einem moderneren Golf,“ erläutert Mikel das Designkonzept.

Unter den verbreiterten Radläufen finden 3-teilige Artec-Turbo-P ihren Platz. In den Dimensionen 9 x 18 Zoll ET57 vorne und ET44 hinten lassen die Felgen im Porsche-Design den 215/35-R18-Kumho-Reifen kaum noch Spielraum. Neben den schwarz lackierten Felgen-Innenbetten ließ Mikel die Felgen-Außenbetten hochglanzverdichten. Bei der Firma Bullock-Style ließ Mikel dann ein Airride-Fahrwerk einbauen. In Kombination mit H&R-Dämpfern und zwei Kompressoren inklusive Fernbedienung könnte der Zweitürer mehr oder weniger bis auf den Boden abgesenkt werden. Bei der Gelegenheit verbaute Mikel gleich auch die große Porsche-996-Bremsanlage, Stabilisatoren sowie eine Domstrebe aus einem Audi TT. Durch eine dezente Spurverbreiterung gewann Mikel noch den einen oder anderen Millimeter dazu, sodass die Reifen perfekt in den Radkästen anliegen.

4-Sterne-Golf

Wir behaupten einfach mal, dass selbst in einem Luxus-Hotel oder in einem Luxus-Sportwagen nicht so viele Teile aufwändig mit Stickereien und Leder bezogen sind, wie in diesem Golf. Neben dem komplett mit Leder bezogenen Armaturenbrett wurden auch die Mittelkonsole, das Raid-Airbag-Lenkrad, die Türverkleidungen vorne und hinten, die A-, B- und C-Säulen, die Vordersitze und die Rückbank und der Dachhimmel beledert. Ein schickes Highlight sind mit Sicherheit die Recaro-Sport-Topline-Sitze, die sowohl gekühlt als auch beheizt werden können. Dieses luxuriöse Feature passt hervorragend zum Edel-Ambiente des Interieurs, von den Porsche-Teppichen nur noch einmal mehr unterstrichen. Dazu kommen kostspielige Details, wie z.B. der 3D-Designverlauf im Dachhimmel und der Recaro-Schriftzug in den Türverkleidungen. Richtig cool wirken die blauen Nähte, die sich durch den kompletten Lederumbau ziehen.

Die hochwertige Arbeit des Polsterers Christian Gober setzt sich bis zum Kofferraumausbau der Firma Knecht Car-Audio-Expression fort. Dort wurden im Designausbau zwei Xetex-Verstärker in Kombination mit zwei Xetex-Subwoofern verbaut. Aber auch im vorderen Bereich des Innenraums finden sich zahlreiche Lautsprecher und Hochtöner. „Wenn die Musik schön laut ist, fühlt man sich bald wie in einem Konzertsaal“, freut sich der gelernte Kfz-Mechatroniker. Als Head-Unit dient ein Clarion-Radio, das mit seinem ausfahrbaren Bildschirm nicht nur über die Funktionen eines Navigationssystem verfügt, sondern auch einen riesigen Fundus an Musik und Filmen beherbergt. Außerdem sorgt eine Playstation, die im Handschuhfach platziert ist, für zusätzliches Entertainment-Programm, sodass selbst der längste Stau locker weggesteckt werden kann. Besonders praktisch für Stunden unter freiem Himmel sind die beiden TFT-Monitore im Designausbau, die von vielen Leuten gleichzeitig genutzt werden können. Mikel hat, so sieht es aus, bei seinem Projekt an alles gedacht. Er ist schon seit Jahren in der VW-Szene unterwegs und hat auch schon mit früheren Umbauten auf sich aufmerksam machen können: Nach einem Polo 6N baute er einen Audi A4 um, bevor er schließlich bei diesem Schmuckstück von Golf 4 landete. „Eigentlich besitze ich sogar zwei Golf 4 GTI“, sagt er lachend: „Einen für den Alltag und dieses Projekt für Veranstaltungen und zum Spaß haben!“


Scene Facts*:

Typ: Golf 4 GTI
Baujahr: 2000
Motor: 2,3-Liter-V5-Turbo-Motor (AG2), verstärkte Lager, Schrick-Nockenwelle, verstärkte Oettinger-Ventile und -Federn, bearbeitete Zylinderköpfe, Audi-S3-Benzinpumpe, Umbau auf GT28RS-Lader, Ladeluftkühler, polierte Rohre
Auspuff: Serie
Leistung: ca. 400 PS
Getriebe: Sachs-Performance-Kupplung, Frontantrieb
Fahrwerk: Bullock-Style-Airride-Fahrwerk mit zwei Kompressoren und Fernbedienung, H&R-Stoßdämpfer, Audi-TT-Domstrebe, Artec-Spurverbreiterung
Bremsanlage: Porsche-996-Bremsanlage vorne
Felgen: 3-teilige Artec-Turbo-P in 9 x 18 ET57 vorne und ET44 hinten, hochglanzverdichtete Felgenbetten, Innenbetten schwarz lackiert
Reifen: Kumho, 215/35-ZR18 (v/h)
Karosserie: komplett gecleant (Front- und Heckstoßstange, Seitenleisten, Türgriffe etc.), Radhäuser vorne 1,5 cm und hinten 2,5 cm verbreitert, Kennzeichenmulde 37 cm breit, komplett gecleant, Spiegel in Golf-5-Optik, Klarglas-Scheinwerfer, schwarz-rote USA-Rückleuchten
Interieur: Armaturenbrett in Vollleder, 32er Raid-Airbag-Lenkrad, Leder-Schaltkulisse, Recaro-Topline-Sportsitze mit Heizung und Kühlung, komplett beledert von Christian Gruber, Porsche-Teppiche, passender Dachhimmel mit 3D-Designverlauf
HiFi: Clarion-Head-Unit, Xetec-Endstufen 1x G1200, 1x 4G300 und 1x Prestige 4G Evo, Xetec-Hochtöner und Frontsystem, zwei 30er Xetex-Subwoofer, zwei Clarion-TFT-Bildschirme, Playstation im Handschuhfach
Sonstiges: Kofferraumausbau mit Brücke

*(Halter- bzw. Herstellerangaben)

Scene-VIP:

Name: Mikel Janke
Beruf: Kfz-Mechatroniker
Lieblingsmusik? House und HipHop
Hobbys? Autos, Sport und Freunde
Besonderen Dank geht an: Sven Schulz, Bianca und meine Eltern für die Unterstützung
Frühere Projekte? Polo 6N und Audi A4
Wie sähe dein Traumauto aus? Habe ich schon
Lieblingsgetränk?Red Bull, XuXu
Was ist das Beste an Deinem Auto? Der Motor und die Innenausstattung
Wie kommt Dein Auto in der Szene/auf Treffen an? Sehr gut
Magst du Retrostyle? Ja
Auch bei Neuwagen? Wenn das Konzept passt
Was ist das teuerste an Deinem Auto? Die Innenausstattung...
Würdest Du eine solche Restauration/Komplettaufbau noch einmal machen? Natürlich
Würdest du aus finanziellen Gründen auch eine andere Marke fahren? Ja
Welchen Sprit tankst Du, Marke oder billig? Marke
Welcher Reifen ist für Dich der beste? Schwarze Reifen]]>
VW Stories VW Golf 4 VW Galerie motorfacts Features Thu, 09 Feb 2017 15:45:00 +0100
Gut was los! http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8387&cHash=605410bb616cb9d2d4de1813e7281463 Volkstreffen 2016 in Haiger Volkstreffen 2016 in Haiger

Erhöhtes Verkehrsaufkommen an der Anschlussstelle Haiger/Burbach, verursacht durch verdächtig viele VWs, Audis oder Seats – was war da los? Ganz einfach: Genau 428 Fahrzeuge des VW-Konzerns folgten am 17. Juli 2016 dem Ruf zum 14. Volkstreffen in Haiger.
Früher noch als reines VW-Treffen durchgeführt, ist es seit mehr als zehn Jahren auch für alle anderen Marken des Konzerns geöffnet. Der Andrang war wie gewohnt groß: „Wir haben mehr als 400 Fahrzeuge in diesem Jahr erwartet, und das ist uns auch gelungen“, resümiert Sascha Kühn, 1. Vorsitzender des VW Clubs Dillenburg und Organisator des Spektakels. Der Teilnehmerkreis erstreckt sich schon lange nicht mehr auf die Region Dillenburg, Haiger und Herborn. Viele Fahrzeuge kommen aus mehr als 200 Kilometern Entfernung nach Haiger, manche sogar aus den benachbarten Benelux-Ländern.
Dabei müssen die teilnehmenden Fahrzeuge nicht zwingend getunt sein. „Es finden sich auch immer mehr Klassiker und Oldtimer, die im Originalzustand erhalten werden und gerade dadurch einen besonderen Reiz haben“, sagt er. Nichtsdestotrotz tummeln sich beim Volkstreffen auch sehr augenfällige Szene-Fahrzeuge, nach besten Möglichkeiten getunt.
Die mehr als 1.400 Teilnehmer und Besucher – „nächstes Jahr knacken wir die 1.500!“, so Kühn – sahen denn auch klassische Oldtimer wie Karmann-Ghia und Bullis, zudem durchdachte Motto-Folierungen, krasse Motor- oder Musikumbauten und vieles mehr. Wo wir gerade über Musik sprechen: Bei den SPL-Classics hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, den Schalldruck der verbauten Hi-Fi-Anlage zu testen. „Er kennt so ziemlich alle Verstärker, Lautsprecher und viele Tricks, die man beachten sollte. Wer sich der SPL-Messung stellt, der bekommt auch eine wertungsfreie Beurteilung seines Ausbaus, an der auch die umstehenden Besucher teilhaben“, erklärt Sascha Kühn. Natürlich bot das Volkstreffen auch wieder einen Show & Shine-Wettbewerb mit 100 zu vergebenden Pokalen.
Zum Rahmenprogramm gehörte auch das Angebot der Aussteller und Händler. Das in Haiger ansässige Autohaus Hoppmann zeigte Fahrzeuge aus seinem Bestand, wie sich diese oder die eigenen Fahrzeuge dann aus- und umrüsten lassen könnten, erfuhren die Interessierten z.B. bei den Verkaufsständen für Car-Hi-Fi, Carbon-Komponenten und mehr. Auch seit Jahren bekannte Dienstleister aus dem Bereich Aufkleber-Schnitt, T-Shirt-Druck und Lasergravur waren vor Ort. Neu in diesem Jahr ist z.B. ein Unternehmen, dass eine Fahrzeugreinigung mittels Hochleistungsdampf anbietet. Besonders glanzvoll wirkte ein Stand, der Fahrzeugteile vergoldet. Klar auch, dass der heimische Herd kalt bleiben durfte, bei Eis, Pommes, Wurst und Crepes ließ es sich durchaus gut aushalten!

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YTS Treffen YTS Galerie Audi Treffen Audi Galerie VW Event-News VW Treffen VW Galerie Motorfacts Treffen motorfacts Galerien Thu, 09 Feb 2017 15:20:00 +0100
Breit, breiter, Rieger! http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8386&cHash=583b3a260472d13443f00a3342d09860 GTO-Umbaukit für 1983er Golf 1 Cabrio GTO-Umbaukit für 1983er Golf 1 Cabrio

Eigentlich sollte dieses Golf 1 Cabrio auf den Schrott. Zu schade, meinte Pascal Nijhuis aus Denekamp in Holland – und rettete den VW kurzerhand. „Es war ein 1300er aus dem Baujahr 1983“, verrät der Betriebsleiter einer Autofirma. Pascal baute den Golf über mehrere Jahre komplett neu auf. Als Erstes kamen ein Weitec-Gewindefahrwerk und die Bremsanlage vom GTI rein. Dann verbaute Pascal ein Rieger-GTO-Kit und vorne Scheinwerfer vom Vento mit bösem Blick.

„Das Rieger-Kit habe ich perfekt angepasst und kann es sogar großteils wieder abbauen, was normalerweise nicht geht“, erklärt er stolz. In den 1980er Jahren hieß es breit, breiter, Rieger! Denn die fettesten Breitbau-Kits kamen nun mal von denen. Passend zu den Ferrari-ähnlichen Lufteinlässen und XXL-Spoilern und Schwellern rückte ein 1,8-Liter-16V-Triebwerk unter die Motorhaube, das jetzt satte 196 PS leistet und über eine EPS-Abgasanlage ausatmet.

Des Weiteren verbaute Pascal eine Servolenkung und entfernte den Tankdeckel. „Optisch sieht die Karosserie so einfach besser aus“, findet der VW-Fan. Zum Tanken muss er nun die Kofferraumhaube öffnen. Als Felgen am tief gelegten Golf montierte Pascal gewaltige 18-Zöller von Kerscher. „Man muss das Lenkrad schon ziemlich gut festhalten“, erzählt er lachend. Schließlich rollt der Golf seitdem vorne auf 225er Reifen und hinten sogar auf beachtlichen 285er Pneus.

Wie viel Geld in dieses Projekt geflossen ist, will der VW-Liebhaber lieber nicht preisgeben. „Auf alle Fälle hat es viel Arbeit und auch jede Menge Geld gekostet“, gibt er zu. Glücklicherweise kann er selbst schrauben, sonst hätte er sich auch gar nicht auf dieses Abenteuer eingelassen. „Ein Freund von mir ist Autolackierer. Er hat mir den Golf abschließend im Farbton Rot lackiert“, erläutert Pascal. Und mit dem Ergebnis all der vielen Mühen ist er mehr als nur zufrieden.

Kaum war dieses Projekt abgeschlossen, werkelte der Niederländer bereits an einem zweiten Rieger-Golf. „Das ist allerdings kein Cabrio“, erklärt er. Wenn dieses Coupe einmal fertig ist, soll es jedenfalls deutlich mehr Motorleistung haben als das auch nicht gerade untermotorisierte Cabrio. Pascal ist mit seinem Rieger GTO-Cabrio sehr zufrieden. „Bei VW-Treffen kommt der Golf super an und es werden immer viele Fotos gemacht“, freut er sich. Was er sich noch einmal gründlich vornehmen will, ist das Interieur. „Ich möchte eine komplett neue Inneneinrichtung verbauen – aber das hat erst einmal Zeit“, betont er.

Schließlich ist ja bereits der zweite Rieger GTO in Arbeit. Außerdem besitzt der VW-Fan noch einen weiteren Golf sowie einen Golf GTI, die auch mal ausgefahren werden möchten. Pascal ist halt ein echter Golf-Liebhaber – obwohl er bisher noch nie den Schläger geschwungen hat…  


Scene Facts:

Typ: Golf 1 Cabrio
Baujahr: 1983
Motor: 16V-Vierzylindermotor, 1.781 ccm
Auspuff: EPS
Leistung: 196 PS
Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb
Fahrwerk: Weitec-Gewindefahrwerk vorne u. hinten, Tieferlegung
Bremsanlage: Bremsen vom Golf GTI
Felgen: Kerscher 18 Zoll
Reifen: Pirelli225/35-18 vorne u. 285/30-18 hinten
Karosserie: Rieger GTO, Scheinwerfer vom Vento mit bösem Blick, Farbe Rot
Interieur: Leder beige, Momo-Sportlenkrad
HiFi: Autoradio Kenwood KDC-PSW9531]]>
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Ein VW zum Schocken http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8385&cHash=2c9e6b1a2af1dfbadb051b5b1b7f9753 Spontankauf für 1.500 Euro – 1979er Käfer 1200
Spontankauf für 1.500 Euro – 1979er Käfer 1200

Dieser Käfer war ein echter Glücksgriff. Karsten Feldmann, 27, aus Großheide entdeckte den 1200er VW aus dem Baujahr 1979 im Internet. „Einen Käfer wollte ich schon immer fahren“, erzählt er. „Ich habe ihn mir angeschaut und spontan gekauft.“ Viel Geld kostete er nicht – gerade einmal 1.500 Euro. Der Ratten-Look entstand über die Jahre von ganz alleine. „Ich habe den Käfer gekauft und so belassen. Er steht immer draußen, und der Lack ist über die Zeit einfach verblichen“, erläutert der Tischler und Volkswagen-Fan.

Besonders viel Spaß bereiten ihm die neugierigen Blicke der anderen. „Mit diesem Käfer kann man andere Leute schocken“, weiß Karsten nur zu gut. Optisch sieht der VW rattig aus, aber technisch ist alles tipp-top. Das Einzige, was er am Käfer veränderte, war der Einbau einer vorderen Tieferlegungsachse und das Verdrehen der hinteren Drehstäbe, um das Auto tieferzulegen. „Die normale Höhe gefiel mir nicht“, erklärt Karsten. Außerdem trieb er originale Radkappen auf und montierte sie ebenso wie einen Dachgepäckträger.
Sparen ist seit jeher Standard beim Käfer. Von 1938 bis 1949 wurden nur Standard-Modelle gebaut. Der Weltmeister aller Klassen kam als Sparmodell zur Welt - und beendete seine Karriere auch als Sparkäfer. Kein Chrom im Scheibenrahmen und einfache Türpappen – ein Sparkäfer will alles, nur nicht auffallen. Das gilt nicht ganz für Karstens Käfer. Ursprünglich musste der Standard mit einem schlichten Zwei-Speichen-Lenkrad und einer unverkleideten Armaturentafel auskommen. Karstens VW trägt aber ein Sportlenkrad und Zusatzarmaturen.
Ein Export-Käfer dagegen glänzte seinerzeit mit Chromschmuck, war deutlich besser gedämpft und innen auch hochwertiger ausgestattet. Doch auf Luxus legt der Käfer-Fan aus Ostfriesland überhaupt keinen Wert. „Ich liebe Käferfahren pur“, betont Karsten. Sogar auf Chrom-Radkappen für seinen VW verzichtete er. Zum Produktionsende im Werk Emden im Januar 1978 trumpfte der letzte deutsche Käfer – mit Zigarettenanzünder und abblendbarem Innenspiegel – dagegen wieder auf. Es war ein Luxus-Standardmodell. Und als 1200 L war es bis 2003 der Export-Käfer aus Mexiko.
Unvergesslich bleibt der Moment, als er zum Deichboxer-Treffen 2015 aufbrechen wollte und der Motor urplötzlich den Geist aufgab. „Schuld war ein Kurbelwellenbruch“, erinnert sich Karsten. Seinerzeit war ein getunter 1600er Motor verbaut, mit scharfer Nockenwelle und Doppelvergasern und 65 PS Leistung. Der musste dann raus und wich einem normalen 1200er Motor mit 34 PS. „Natürlich geht der Käfer jetzt nicht mehr so gut wie damals. Aber wer langsam fährt, wird länger gesehen“, tröstet sich Karsten. Außerdem will er über kurz oder lang das 1,6-Liter-Triebwerk wieder herrichten. „Aber das eilt nicht“, betont er.
Schließlich ist man mit einem Käfer entspannt und eher verhalten unterwegs. Karsten genießt den Sound des Boxermotors im Heck und die Einfachheit dieses Autos. „Für mich ist der Käfer das schönste und beste Auto, das es gibt“, schwärmt er. Und dieser VW läuft und läuft und läuft und läuft...



Scene Facts:

Typ: VW Käfer 1200
Baujahr: 1979
Motor: Vierzylinder-Boxermotor, 1.192 ccm
Leistung: 34 PS
Getriebe: 4-Gang-Schaltgetriebe, Heckantrieb
Auspuff: Bugpack
Fahrwerk: verstellbare Vorderachse, Drehstäbe der Hinterachse verstellt, Gasdruck-Stoßdämpfer, Stabilisator entfernt, Tieferlegung
Bremsanlage: Scheibenbremsen vorne, Trommelbremsen hinten
Felgen: Kronprinz 5,5 J x 15 Zoll ET 27 vorne u. 7 J x 15 Zoll ET 16 hinten
Bereifung: Barum 195/45-15 vorne u. 205/50-15 hinten
Karosserie: Schwarz, Dachgepäckträger
Interieur: Serie, Sportlenkrad Raid, Zusatzinstrumente im Armaturenbrett, Empi-Schalthebel]]>
YTS Fahrzeug Feature VW Stories VW Käfer VW Community motorfacts Community Thu, 09 Feb 2017 14:48:00 +0100
Willkommen im RS-Club http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8384&cHash=43ef29df37c18c5d966197988cc7b338 1986er VW Polo im KW-Berg-Cup 2015
1986er VW Polo im KW-Berg-Cup 2015

Man kann sich unter „RS“ natürlich viele Sachen vorstellen. Aber keiner würde es mit „rasanten Senioren“ in Verbindung bringen, oder? Und genau hier liegt der Hund begraben. Gibt es sie wirklich und wie viel Power werden sie haben, um den zahlreichen Jungspornen am Berg einheizen zu können? Lesen Sie selbst.

Was so ein Zufallstreffen doch alles bewirken kann: Noch bis zum Jahr 2009 gingen Jürgen Schneider und Thomas Stelberg ihre eigenen Wege. Jürgen wohnt in Lauffen am Neckar und ist Versicherungsfachmann. Seit 2005 betreibt er offiziell eine kleine exklusive Rennmotorenschmiede. Den ersten Kontakt zum Motorsport hatte der Baden-Württemberger bereits als Jugendlicher.

Damals besuchte er die Flugplatzrennen in seiner näheren Umgebung und stieg schlussendlich mit 18 Jahren selbst aktiv in den Motorsport ein. Neben anfänglichen Orientierungsfahrten ging es ab 1980 mit einem Golf GTI in den Slalomsport und ab 1986 im Bergsport weiter. Hier begann auch seine Leidenschaft, Rennmotoren in Eigenregie von Grund auf selber zu bauen. Bis 1996 betrieb der heute 60-Jährige die Rennerei, verkaufte dann seinen Rennwagen und widmete sich anderen Dingen im Leben.

Auch Thomas Stelberg war bereits in frühen Jahren mit dem Motorsport in Kontakt gekommen. Schon als Zwölfjähriger begleitete er seinen Vater zu den 1000-Kilometer-Rennen auf den Nürburgring. „Mich hat dort ein Gruppe-5-NSU unheimlich fasziniert. Dieser kleine Flitzer belegte am Ende sogar den 4. Gesamtrang“, weiß der im Oberbergischen ansässige Familienvater zu berichten. 1976 startete Thomas seine Motorsportkarriere mit einem Mini Cooper ebenfalls im Slalomsport im legendären Sportfahrer-Valvoline-Pokal, vergleichbar mit dem heutigen Clubslalom. In den 90ern stieg sogar seine Frau aktiv in den Slalomsport mit ein.

1998 wechselten die Eheleute Stelberg gemeinsam in den Bergrennsport und feierten dort einige nennenswerte Erfolge. Nach dem Ausstieg der Mutter aus dem Renngeschehen folgte der Mittlere der drei Söhne dem Ruf der Geschwindigkeit. Thomas kaufte ihm ein rennfähiges Sportgerät und betreute seinen immer besser werdenden Sohn noch eine Weile. Heute konzentriert er sich wieder auf seinen Bergrennsport.  

Den ersten Kontakt hatten die beiden Senioren im Jahr 2009 bei einem Bergrennen in der Rhön. „Thomas hatte mich dort angesprochen, ob ich nicht den Rennmotor im gerade frisch gekauften Glaser-Polo seines Sohnes weiter betreuen könnte, schließlich sei es ja ein Motor aus meiner Hand“, erinnert sich Jürgen. Abends bei Wurst und Bier sowie erinnerungsreichen Benzingesprächen freundeten sich die beiden Motorsportler im Vorzelt ihres Wohnmobils an. Und genau aus dieser Grilllaune heraus entstand die Idee, gemeinsam ein Senioren-Rennteam zu gründen. „Zuerst hielt ich die Idee für verrückt, doch je länger wir darüber philosophierten, desto besser fand ich die Vorstellung, wieder in einem Rennwagen zu sitzen“, so Jürgen.

Die Voraussetzungen waren gut und hätten besser kaum sein können, denn Thomas hatte zu Hause noch eine ältere Polo-Karosserie herumstehen und Jürgen konnte mit seinem Fachwissen über Rennmotoren das Aggregat  zu diesem Projekt beisteuern. Schnell waren die Rahmenbedingungen verhandelt. Man würde sich das Auto und die Rennveranstaltungen aufteilen. Das Wichtigste war aber, dass Thomas  den Wolfsburger Rennboliden zu allen Rennen hinbringen und ihn nach dem Rennen auch wieder zurücktransportieren würde. „Und mit diesem Argument hatte Thomas mich schließlich rumgekriegt“, lacht der gelernte Werkzeugmacher. Für die beiden Senioren war von Anfang an klar, dass sie in der kleinsten Hubraum-Klasse bis 1.150 Kubik an den Start gehen würden, um keine Berührungspunkte mit Thomas’ Sohn Andre  zu haben. Dieser fährt in der 1300er-Klasse (inzwischen 1600) sehr erfolgreich und einem Generationenkampf wollten alle Beteiligen aus dem Wege gehen.

Wenn Träume wahr werden

Der Ehrgeiz von Jürgen Schneider war nun geweckt. Endlich konnte der Baden-Württemberger ein Kraftpaket ganz nach seinen Vorstellungen bauen. „Mein Traum war es immer schon gewesen, einen Rennmotor mit einem Motorrad-Zylinderkopf der Honda 1000 CBR Fireblade zu bauen. Viele meiner Mitstreiter im Bergrennsport benutzen ebenfalls einen Motorrad-Zylinderkopf. Das ist nun nichts Neues, aber mein Teilefertiger und ich hatten eine ganz besondere Idee. Wir wollten den Kopf um 180 Grad drehen. Das heißt, dass zum Beispiel der Krümmer nicht vor dem Aggregat und Kühler entlang läuft, sondern nach hinten hin rausgeht. Das hat den Vorteil, dass zum einen die Ansaugtrichter direkt von vorne frische, klare Luft ansaugen können und der Krümmer nicht mehr die langen Wege unter dem Motorblock zurücklegen muss. Dieser kann nun direkt hinter dem Motor nach unten geführt werden“, erklärt Jürgen sein Konzept. Die Entwicklungs- und Bauphase zog sich über ein Jahr hin. Viele Teile waren maßgeschneiderte Sonderanfertigungen, wie zum Beispiel die in England von Farndon hergestellte Kurbelwelle. Sie alleine hat schon über ein Dreivierteljahr Lieferzeit gehabt.
Auch die Pleuellagerdurchmesser wurden vom Motorenspezialisten gegenüber dem Serienmotor weiter optimiert. Anstelle des Kettenantriebs für die Nockenwelle hat Jürgen diese über einen Zahnriemen mit der Kurbelwelle verbunden. Nun laufen nur noch die Ein- und Auslassnockenwellen über eine Kette. Dieses System wurde bei den ersten VW Golf 2 16V angewendet.

Abgucken beim Sohnemann

Bei der Polo-Karosserie handelt es sich um ein ehemaliges Volkswagen Motorsport VW Polo G40 Cup-Fahrzeug aus dem Markenpokal. Es besitzt noch heute die originale zertifizierte Sicherheitszelle. Dieser Flitzer wurde nach dem Cup bei verschiedenen Bergrennen eingesetzt und ging durch diverse Hände, bis er Ende der 2000er-Jahre in den Besitz von Thomas Stelberg überging. Für das zweite Leben im Seniorenteam wurde noch einmal etwas Hand an den Kleinwagen angelegt. So überholte man zum Beispiel das gesamte Koni-Fahrwerk noch einmal. Im Gegensatz zu den 8-Ventilern in der Klasse bis 1.150 Kubik darf bei den 16-Ventilern ein sequenzielles Getriebe in den Rennboliden verwendet werden. Jürgen und Thomas entschieden sich für ein 6-Gang-Getriebe der Firma Bernert. Den Zusammenbau von Motor, Getriebe sowie sämtlichen Teilen des Innenraumes, wie zum Beispiel der Schalensitz, übernahm die Firma Racing Service Brandt aus Bürstadt. Bei den aerodynamischen Raffinessen griff man auf Altbewährtes zurück. „Hier stand der Polo des Sohnes von Thomas Pate. Dieser besaß bereits die mächtige Frontschürze sowie den Dachkantenspoiler und die Kotflügelverbreiterungen. All dieses bauten wir nach“, erinnert sich der Senior-Rennfahrer. Nach kurzen Abstimmungsarbeiten auf dem Rollenprüfstand Anfang 2011 fand der erste Roll-Out direkt auf der Rennstrecke im luxemburgischen Eschdorf statt.

Die ersten Rennkilometer gehörten Thomas Stelberg. Nur ein paar Wochen später in der Eifel beim Wolfsfelder Bergrennen griff dann auch Jürgen in das Momo-Sportlenkrad des kleinen Stadtflitzers. „Nach 15 Jahren Motorsport-Abstinenz saß ich das erste Mal wieder in einem Rennwagen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit konnte ich mit der Spitze in meiner Klasse schon ganz gut mithalten“, erzählt der Versicherungsfachmann, der in seinem Debütjahr bereits ein paar Rennen in der Klasse bis 1.150 Kubik gewinnen konnte. Die Erfolgssträhne riss nicht ab. In den darauf folgenden Jahren fand man das dynamische Seniorenteam ständig unter den Top 3 ihrer Klasse sowie auf den vorderen Plätzen in den Gesamtwertungen des KW-Berg-Cups. Auch ein Unfall in Osnabrück, wo Jürgen nach dem 2. Wertungslauf in Führung liegend ausschied, trübte die 2013er Erfolgsbilanz nicht.

Seuchenjahr, Schreckmoment und klarer Sieg

„Der einzige schwarze Fleck auf unserer weißen Weste war das Jahr 2014. Das war das Seuchenjahr schlechthin für uns. Zahlreiche Ausfälle und technische Defekte trübten unsere Bilanz“, berichtet das Rennfahrer-Duo. In diesem Jahr erlitten die beiden auch einen kapitalen Motorschaden. Bis heute konnten sie den Fehler nicht eindeutig analysieren. Doch in 2015 knüpften die beiden 60-Jährigen wieder an ihre alte Form an. Insgesamt sieben Klassensiege fuhren Jürgen und Thomas ein, wobei Letzterer mit vier Siegen die Nase leicht vorne hatte. Das Erfolgsrezept der beiden Piloten liegt in der Wahl der Veranstaltungen. Jeder hat seine Lieblingsstrecke, auf der er punkten kann. So fuhr Jürgen zum Beispiel in Wolsfeld, Homburg, Osnabrück, Hauenstein, Eichenbühl und in der Schweiz. Thomas bestritt die restlichen sechs Rennen im KW-Berg-Cup inklusive Saisonabschluss-Rennen in Österreich. Hier gab es einen Schreckmoment für alle Beteiligten:

Thomas lag nach dem 2. Wertungslauf in seiner Klasse klar in Führung. Nun galt es mit dem 3. und letzten Lauf den Sieg einzufahren. „Wir waren sehr nervös, als wir erfuhren, dass er im Vergleich zu den vorherigen Zeiten über vier Sekunden langsamer war. Thomas nimmt aus Prinzip kein Mobiltelefon im Rennen mit, und so wussten wir eine lange Zeit nicht, was passiert war und ob die letzte gefahrene Zeit für den Klassensieg ausreichen würde“, erinnert sich sein Teampartner. Später im Fahrerlager löste Thomas die Situation auf. Der Bowdenzug vom Getriebe war aus der Halterung gesprungen und somit stand ihm ab diesem Zeitpunkt nur noch ein Gang zur Verfügung, mit dem er das restliche Rennen auch beenden musste. Letztendlich reichte die Zeit aber und die beiden Senioren gewannen in Österreich ihre Klasse bis 1.150 Kubik.

Am Ende der Saison freuten sich Thomas und Jürgen nicht nur über den Klassengewinn der 1.150-Kubik-Gruppe, sondern auch über den fünften Gesamtrang im KW-Berg-Cup 215. Damit haben die alten Hasen den zahlreichen Jungspornen mal wieder gezeigt, dass Siegen keine Altersgrenzen kennt. Auch 2016 ruft wieder der Berg. Gut vorbereitet startet das Seniorenteam in die neue Saison. Jürgen hat über die Wintermonate einen Ersatzmotor gebaut. Neben Feinarbeiten im Bereich des Zylinderkopfes hat der Baden-Württemberger dieses Mal auch die Ventilsitze schmaler gefräst. „Wir müssten auch noch einmal mit unserem Polo auf den Prüfstand gehen, um die Saugrohrlängen oder auch andere Fächerkrümmer-Kombinationen auszuprobieren. Da werden wir mit Sicherheit noch einiges an Leistung finden“, meint Jürgen. Fest steht nur, dass das Volkswagen-Duo auch in diesem Jahr wieder nach der Krone in der 1.150-Kubik-Klasse greifen möchte. Wir drücken die Daumen.  

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YTS Fahrzeug Feature YTS Galerie VW Stories VW Polo VW Motorsport VW Community motorfacts Features motorfacts Motorsport Sun, 05 Feb 2017 22:07:00 +0100
Biedermann als Brandstifter http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8370&cHash=cea1117711f5ef802144169fab819d50 Neues Gesicht und neuer Auftritt – 2008er Jetta 5 Turbo FSI Neues Gesicht und neuer Auftritt – 2008er Jetta 5 Turbo FSI

Wer sein Auto liebt, der kennt keine Eile. Das gilt auch für Mike Marino, 43. Der Werkstattleiter aus Mainz ließ sich Zeit beim Herrichten seines Jetta 5 Turbo FSI aus dem Baujahr 2008. Der ursprünglich schwarze VW kam aus erster Hand und sollte ein neues Gesicht bekommen. „Es ist ein Jetta der US-Version Volkswagen Edition“, erläutert Mike. Mehr als sechs Jahre feilte er an seinem persönlichen Design, am Fahrwerk und auch am Motor. Inzwischen ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Die Stufenheckvariante des Golf ist in Deutschland alles andere als ein Bestseller. Der in Mexiko gebaute Jetta hat hierzulande ein biederes Image. In den USA und auch weltweit ist er dagegen ein Verkaufsschlager. Mit einem Jahresabsatz von einer Million Fahrzeugen weltweit steht er in der Bestenliste ganz vorn. Der Name Jetta leitet sich übrigens vom Begriff Jetstream ab, einem starken Luftstrom in der Stratosphäre. Einzig in den USA wurden alle sechs Generationen nur unter dem Namen Jetta verkauft. Dort ist er das meistverkaufte VW-Modell, das populärste Fahrzeug europäischer Herkunft und gilt als sportliche Limousine.

Zu Recht, wie Mike findet und mit seinem Projekt beweist. „Über ein Jahr lang habe ich speziell nach einem US-Jetta gesucht und dann dieses Auto gefunden. Er war erst sechs Monate alt und kostete 12.500 Euro“, freut er sich über das Schnäppchen. Der bekennende Stufenheck-Fan – „Ich hatte schon Derby und Bora“ - machte aus dem Biedermann so etwas wie einen Brandstifter. Er verbaute ein modifiziertes GAS-V1-Luftfahrwerk. Die beiden 11-Liter-Lufttanks mit Designlackierung fanden im Kofferraum Platz.

Montiert wurden ferner breite Kotflügel von SRS-Tec, eine gecleante Motorhaube, ein Grill ohne Chrom und ohne Emblem sowie eine geänderte Frontstoßstange mit Tagfahrlicht vom Audi S6. Scheinwerfer im Xenon-Look sorgen mit den US-Seitenleuchten für eine neue Optik. Doch damit war es noch nicht getan. So befestigte der VW-Fan Votex-Seitenschweller vom Golf 5, lackierte den Jetta komplett neu im BMW-Farbton Marrakesch Braun und die Kunststoffteile in Glanzschwarz sowie das Dach in Schwarz. „Auch die Lackarbeiten habe ich selbst gemacht“, erzählt er. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
Als Nächstes machte sich Mike an den Antrieb. Serienmäßig scheuchte VW 200 Pferde aus dem Golf GTI in den Jetta. Dank 280 Nm Drehmoment schafft es der Turbo-Jetta in 7,5 Sekunden bis Tempo 100, Spitze 235. Optische Erkennungszeichen sind das Doppelendrohr, das hintere Stoßfängerunterteil in Wagenfarbe und das rote „I“ in der FSI-Nomenklatur. Erst auf den zweiten Blick sichtbar sind größere Bremsscheiben (16 Zoll) und Sportline-Extras, wie z.B. Aluräder mit Doppelspeichen, ein Sportfahrwerk und Sportsitze.
Muntere 200 PS – das reichte Mike nicht. Das originale 2-Liter-Turbo-Triebwerk erhielt eine Leistungssteigerung von Oettinger und sorgt seitdem mit 250 PS für ordentlichen Schub. Verbaut sind ein Ladeluftkühler vom Audi S3 und eine Oettinger-Carbon-Airbox. Die Programmierung des DSG-Getriebes wurde geändert und eine optimierte 3-Zoll-Abgasanlage von Simons mit Downpipe und Rennsport-Kat verbaut. Bei den Felgen griff Mike auf glänzende 19-Zöller von BBS Le Mans Design zurück.

Auch den Innenraum veränderte der VW-Liebhaber nach seinen ganz persönlichen Vorstellungen. So baute er eine Lederausstattung vom Golf 5 Variant ein und passte sie an, montierte den Schalthebel vom Golf 5 GTI sowie ein 8-Zoll-Android-Navi-Radio. „Auf Szene-Treffen kommt mein Jetta gut an“, freut sich Mike, der für sein Projekt rund 13.000 Euro ausgab. Knapp 10.000 Kilometer im Jahr bewegt er seinen Volkswagen seitdem. Er schwärmt vom Jetta als idealem Familien- und Alltagsauto. Nur noch mehr Leistung will er dem Triebwerk in Zukunft entlocken, mit einem größeren Turbolader und etlichen anderen Optimierungen. „Aber das hat Zeit“, betont der VW-Fan.
                                                                                                           
Scene Facts:
Typ: VW Jetta 5 Turbo FSI
Baujahr: 2008
Motor: Turbomotor, 1.984 ccm, Leistungssteigerung von Oettinger, Oettinger-Carbon-Airbox, Audi-S3-Ladeluftkühler
Auspuff: Simons-Sportabgasanlage 3 Zoll, Downpipe mit Rennsport-Kat
Leistung: 250 PS
Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe DSG, Programmierung geändert, Frontantrieb
Fahrwerk: modifiziertes GAS V1-Luftfahrwerk, Viair 480-Kompressor, AccuAir E-Level-Niveauregulierung mit Rocker Switch, zwei 11-Liter-Lufttanks im Kofferraum
Bremsen: Serie
Felgen: BBS Le Mans Design 8,5 J x 19 Zoll ET 45
Bereifung: Hankook Evo S1
Karosserie: Motorhaube gecleant, Grill ohne Emblem und Chrom, breite GfK-Kotflügel von SRS-Tec, geänderte Frontstoßstange mit Tagfahrlicht Audi S6, Votex-Seitenschweller Golf 5, Scheinwerfer im Xenon-Look, Weise-Seitenmarkierungsleuchten aus USA, Lack: Marrakesch Braun von BMW, Dach schwarz, Kunststoffteile in Glanzschwarz lackiert
Interieur: Lederausstattung vom Golf 5 Variant angepasst, Schalthebel Golf 5 GTI, Kofferraumausbau
HiFi: 8 Zoll Android Navi Autoradio


Scene VIP:

Name: Mike Marino
Hobbys? Autos
Besonderen Dank an: Fischer Karosserie und Lack, Oliver G. und Sven B.
Wie sähe Dein Traumauto aus? Audi S3 Limo
Was ist das Beste an Deinem Auto? Der Lack
Wie kommt Dein Auto in der Szene/bei Treffen an? Gut
Magst Du Retrostyle? Ja
Auch bei Neuwagen? Nee
Was ist das teuerste Teil an Deinem Auto? Fahrwerk
Würdest Du aus finanziellen Gründen auch eine andere Marke fahren? Nein
Welchen Sprit tankst Du, Marke oder billig? Aral 102]]>
VW Stories VW Jetta motorfacts Features Sun, 05 Feb 2017 16:25:00 +0100
El Vocho… http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8369&cHash=f1abe53c00619ed3e4bf7d2a12e8dc6b …zurück auf der Piste im 2011er „Turbo-Beetle“! …zurück auf der Piste im 2011er „Turbo-Beetle“!
Gäbe es einen Spruch, der Guido Schütz und sein Verhältnis zum Automobil charakterisieren sollte, dürfte es vermutlich dieser hier sein: ein Leben ohne coole Kiste ist möglich, aber sinnlos! Den Beweis dafür tritt er mit seinem grandiosen 2011er Beetle an. Tief geduckt, mit lässigen Rädern im Hot-Wheels-Format und mit reichlich Druck unter der Haube sorgte Guido mit seinem aktuellen Boliden für sein eigenes Comeback in der Szene der außergewöhnlichen Volkswagen…
„Aus heutiger Sicht weiß ich gar nicht mehr so genau, warum ich mein Hobby an den Nagel gehängt habe“, blickt Guido Schütz mit verklärtem Blick zurück. „Anfang der 2000er, ich hatte damals gerade den Führerschein in der Tasche, bin ich mit meinem Polo 6N2 voll durchgestartet. Umfangreich umgebaut und mit einer Extraportion Hifi ausgerüstet, waren wir zwei äußerst erfolgreich in der Welt des db-Drag-Racing unterwegs. Einige Jahre später war mein Verhältnis zu Autos – vorsichtig ausgedrückt – eher praktischer Natur“.
Der Grund für den Abstand zur außergewöhnlichen Fuhre ist den meisten berufstätigen Autofreunden bekannt. Er lautet „Zeitmangel“. Diese Erfahrung musste auch Guido machen. Mit zunehmenden beruflichen Verpflichtungen musste er sein Hobby hinten anstellen. Seit seiner Selbständigkeit als Veranstaltungstechniker hatte er sich gar komplett aus der einst so geliebten Freizeitbeschäftigung verabschiedet. „Anfangs habe ich meine Autos, sprich die Nachfolger des Polos, zumindest tiefergelegt und mit schönen Felgen samt einer vernünftigen Musikanlage ausgerüstet“, erinnert sich Schütz. „Irgendwann reichte meine Zeit nicht einmal dafür!“.
Umso amüsanter ist die Tatsache, dass Guido Schütz seinen Weg zurück in die Welt der schönen, schnellen und lauten Autos durch seinen Job gefunden hat. „Das stimmt!“, bestätigt er, „ich hatte einen Auftrag für die technische Ausrüstung der Autoshow Tuning Day & Night in der Nähe meiner Heimatstadt Kerpen angenommen. Im Rahmen dieses Events habe ich etliche der alten Kumpels aus db-Drag-Zeiten wieder getroffen. Da ließ sich die Fragen, wo ich meinem Wagen abgestellt habe, natürlich nicht vermeiden“.
Die Antwort „ich habe kein Projektauto mehr“ schien nicht nur die Jungs von früher zu schockieren. Auch Guido ging nach dem Treffen mit seiner Vergangenheit in medias res. „Mit dem Ergebnis: ich brauche wieder ein Spaß-Auto“, klärt er auf. „Mit einer Einschränkung. Es sollte sich ausnahmslos als Daily Driver eignen und dennoch ausreichendes Potenzial zum Individualisieren haben. Die Form sollte also von Anfang an etwas hergeben“.
Schütz` erste Gedanken kreisten um einen jungen Porsche Cayman S. Kandidat Nummer zwei war ein gutes, gebrauchtes Audi A5 Coupé. „Durch Zufall, bei der Besichtigung des besagten Audis beim Audi- und VW-Händler unserer Familie, bin ich auf einen fast neuen weißen Beetle gestoßen. Mit großem 2-Liter-Turbo-Motor, toller Ausstattung und exakt dem Potenzial, nach dem ich suchte. Sobald ich dieses Auto gesehen hatte, waren alle weiteren Überlegungen Schnee von gestern. Ich unterschrieb den Kaufvertrag und war eine Woche später der Besitzer dieser lichten Schönheit!“.
Amüsanter Randnotiz: Auch Guidos Eltern fahren einen weißen New Beetle. „Sie haben sogar fast den gleichen, nur mit kleinerer Maschine“, bestätigt Schütz Junior. „Die haben sich natürlich über meine Entscheidung, bei VW zu bleiben, gefreut. Ihr müsst wissen, dass meine Lieben alle ein wenig VW-verstrahlt sind. Unser VW-Händler meinte sogar schon, dass meine Eltern einen Werbespot für den Beetle drehen sollten, da sie sich förmlich darum schlagen, wer ihn fahren darf“. Auch Guidos Onkel scheint voll und ganz vom VW-Virus befallen zu sein. „Aber hallo!“, lacht er. „Der Gute hat sich mit über 60 mal eben einen Golf VII GTI gekauft und ihn zur Rampensau umfunktioniert. Mit kompletter Abgasanlage, Power-Chip und 19-zölligen Oxigin Oxrock-Felgen. Die Letzteren sind eine sehr gute Wahl. Deshalb habe ich sie auch direkt im gleichen Format auf meinen Beetle schrauben lassen!“.
Die feisten schwarz-weißen Rundlinge im Hot-Wheels-Format 9,5 x 20 Zoll mit ihren 235/35 R20er Hankook-Evo-S1-Schlappen sind selbstverständlich nicht die einzige Veränderung an Guidos Beetle. „Der erste Umbau folgte bereits wenige Wochen nach dem Kauf  im Frühjahr 2012“, bilanziert Guido. „Er umfasste ein gekürztes H&R-Gewindefahrwerk, neue Xenon-Scheinwerfer, eine komplette 3-Zoll-Edelstahl-Abgasananlage inklusive Downpipe, ein Chip-Tuning und die von mir angefertigten Schriftzüge El Vocho: die mexikanische Bezeichnung für den Beetle“.
Für den ersten Umbau des Volkswagens zeichnen laut Guido Schütz die Herren Christian Kreher und Jan Kunschner, KBR Motorsport in Erfstadt, verantwortlich. Um die erste Stufe des Hifi-Ausbaus, bestehend aus einem GZPC 16.3SQ-ACT-3-Wege Frontsystem nebst diversen High-End-Supplements, kümmerte sich überdies der Brühler Musik-Spezi Jan Kunschner von SEK Car Hifi. „Die Jungs habe ich erst durch die Umbauten meines Beetles kennen gelernt“, lässt Guido aufhorchen. „Mittlerweile hat sich eine echte Freundschaft daraus entwickelt“. Kein Wunder, dass Schütz seine neuen Beetle-Buddies bereits in seine jüngsten Pläne eingeweiht hat. Im kommenden Jahr steht ein üppiger Turboumbau mit größerem Lader auf dem Programm. Zudem sollen die Oxigin-Räder durch ein Quartett neuer Rundlinge ersetzt werden. „Die Konkurrenz schläft nicht“, lacht Guido. „Wenn es nächstes Jahr wieder richtig auf die Piste geht, muss ich doch vorbereitet sein!“.



Tech Facts
Marke: Volkswagen
Typ: Beetle 2.0 TFSI
Baujahr: 2011
Motor: R4-Zylinder, wassergekühlt, mit Direkteinspritzung und Turboaufladung, Hubraum 1.984 ccm, Chip-Tuning
Auspuff: 3-Zoll-Edelstahl-Abgasananlage inklusive Downpipe
Leistung: ca. 270 PS
Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe, Vorderradantrieb
Fahrwerk: gekürztes H&R-Gewindefahrwerk
Bremsanlage: hydraulisch betätigtes Zweikreis-Sicherheitssystem, Umrüstung auf V-Maxx-Big-Brake (Scheibenbremsen rundum, vorne innenbelüftet und gelocht)
Räder: Oxigin Oxirock Black & White in 9,5 x 20 Zoll
Reifen: Hankook-Evo-S1 in 235/30 R 20
Karosserie: Stahlblech, selbsttragend, 2 Türen, Werkslackierung in Pure White, Xenon-Scheinwerfer nachgerüstet, Folierung „El Vocho“ auf den Fahrzeugflanken
Interieur: Schwarze Volllederausstattung, nachgerüstete Recaro CS-Sportster-Schalensitze, Laufschienen Einzelanfertigung, Rückschalen in Wagenfarbe lackiert, Lenkrad aufgepolstert und neu beledert, Interieur-Teile rot lackiert
Hifi: GZPC 16.3SQ-ACT-3-Wege Frontsystem, 1x GZHA 4200XII, 1x GZHA 2400XII für das Frontsystem, eingelassen in die Rücksitzbank, GZPW 10SPL Subwoofer]]>
VW Stories VW New Beetle motorfacts Features Sun, 05 Feb 2017 16:16:00 +0100
Neuer Look statt Neuwagen http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8368&cHash=d5cb0d78dbbe901536e6a70e8aa05632 2008er Scirocco 3 mit Facelift 2008er Scirocco 3 mit Facelift

Eigentlich war VW-Fan Benedikt Kromb, 26, kurz davor, sich einen neuen Audi TT zu kaufen. Doch es zeigte sich, wie sehr er an seinem Scirocco 3 hängt. „Mir kam die Idee, ihn auf den Look des Faceliftmodells umzubauen“, schildert der Koch aus Euskirchen. Gesagt, getan – Benedikt legte los. In der Freizeit baute er die Optik komplett auf das 2015er R-Modell um. „Besonders schwierig war der Umbau des Hecks, denn für die neuen Rückleuchten musste die Elektronik geändert werden. Alle Stecker und Kabel mussten umgelötet werden und anschließend war eine neue Codierung über den Bordcomputer nötig“, erinnert er sich an die Heidenarbeit, bei der ihm ein Experte half.

Der Umbau der Frontpartie hingegen lief vergleichsweise einfach ab. Die Halogen-Scheinwerfer wichen im Zuge des Umbaus neuen Xenon-Lichtern. Allein für die Facelift-Teile gab Benedikt rund 8.000 Euro aus. Seinen Scirocco Typ 13 aus dem Baujahr 2008 fährt er von Anfang an. Als Neuwagen kostete er einst 25.000 Euro. Heute schaut er wieder aus, als sei er gerade frisch vom Band gelaufen. Benedikt spendierte seinem VW ein neues H&R-Gewindefahrwerk für eine Tieferlegung um 140 Millimeter. Für den neuen Look sorgen auch 20-Zoll-Alufelgen vom Mercedes GLK mit 215er Reifen. Alles zusammengerechnet, flossen rund 19.000 Euro in dieses Projekt.
Begeistert ist Benedikt auch von der Folierung in der seltenen Farbe Nano Grau. Sie gibt dem ehemals weißen Scirocco ein ganz neues Gesicht. Motormäßig ist (noch) alles serienmäßig, aber über den Winter will der VW-Liebhaber einen anderen Ladeluftkühler und einen Rennkat nachrüsten. Eine Fox-Sportauspuffanlage ist bereits montiert. „Die 160 PS des 1,4-Liter-TSI-Triebwerks reichen eigentlich, aber ein bisschen nachlegen kann nicht schaden“, meint er. Sein Motor ist doppelt aufgeladen. Bei niedrigen Drehzahlen sorgt hier ein Kompressor für Druck und bei höheren ein Turbolader. So leistet der Motor 160 PS und erreicht ein Drehmoment von 240 Newtonmeter, das ab 1.500 Umdrehungen verfügbar ist und bis 4.500 U/min konstant anhält. Denn durch das Twincharger genannte System steht der geregelte Ladedruck des Kompressors bereits ab der Leerlaufdrehzahl zur Verfügung, bis ab 2.000 U/min ein Abgasturbolader die Aufladung des Motors unterstützt, um ab 3.500 U/min den Ladedruck vollständig zu übernehmen. Der Kompressor wird dann über eine Magnetkupplung abgeschaltet. Damit wird das Turboloch des Turboladers durch den Kompressor überbrückt und der Kompressor wiederum bei höheren Drehzahlen von der Kurbelwelle getrennt, um dem Motor keine Leistung mehr zu entziehen.
Bei VW-Treffen kommt Benedikts Scirocco megagut an. Für die Mitarbeit an seinem Umbau dankt er KBR-Motorsport, K-Custom, Folienking und seinen besten Tuning-Freunden.
Jährlich legt er mit dem Wagen rund 6.000 Kilometer zurück. Als Alltagsauto ist ihm der graue Rocco einfach zu schade, da fährt er einen Polo TDI. „Am besten gefällt mir das Konzept ´Tiefe´ an meinem Scirocco“, betont er. „So richtig fertig ist ein solches Projekt nie“, weiß er. „Für das Wörthersee-Treffen 2016 kommt bestimmt noch was feines Neues an den Scirocco“, kündigt er an.
                                                                                                             

Scene Facts:
Typ: VW Scirocco 3, Typ 13
Baujahr: 2008
Motor: Vierzylinder, 1.390 ccm
Leistung: 160 PS
Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe
Auspuff: Fox-Abgasanlage
Fahrwerk: H&R-Gewindefahrwerk, Tieferlegung um 140 mm, Spurverbreiterung vorne um 15 mm u. hinten um 25 mm
Bremsanlage: Serie
Felgen: Alufelgen Mercedes GLK 8,5 J x 20 Zoll ET 45
Bereifung: Nankang 215/30-20
Karosserie: Frontumbau auf Facelift 2015 R, Xenon-Scheinwerfer, Heckumbau auf Facelift 2015 mit neuen Rückleuchten
Interieur: Serie, rote Akzente
HiFi: Autoradio Pioneer SPH-DA 120 ]]>
VW Stories VW Scirocco VW Galerie motorfacts Features Sun, 05 Feb 2017 16:07:00 +0100
Ein bisschen Spaß muss sein http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8367&cHash=6d4d789646d823a125a4444929b936c2 1968er Käfer mit 150 PS 1968er Käfer mit 150 PS

Dieser Käfer war vier Jahre alt, als Schlagersänger Roberto Blanco 1972 mit dem Hit „Ein bisschen Spaß muss sein“ seinen größten Erfolg feierte. Der eine oder andere Leser der VW Scene wird das Auto kennen – obwohl er es heute nicht mehr wiedererkennt. Zum einen war der Käfer aus dem Baujahr 1968 seinerzeit beigefarben, und zum andern steckte ein 90 PS starker Passat-Motor im Heck. Puristen mögen die Nase rümpfen, aber unter der Überschrift „Wasserfall“ wurde dieser Volkswagen mit dem wassergekühlten 1,8-Liter-Triebwerk 1989 vorgestellt. „Das ist aus heutiger Sicht ganz sicher ein Stilbruch“, urteilt der jetzige Besitzer Reinhard Bahls, 54, aus Papenburg. „Als ich den Käfer im Mai 2011 übernahm, war ein 16V-Motor verbaut und der VW fuhr Achtelmeilen-Rennen“, erinnert er sich. Reinhard wollte unbedingt wieder einen Boxermotor implantieren.

„Mein Schwager baute einen 2,1-Liter-Motor neu auf, mit Porsche-Gebläse und 48er Weber-Doppelvergasern. Das luftgekühlte Triebwerk leistet 150 PS“, schwärmt er. Schließlich sollte der Käfer wieder so richtig Spaß machen. Dafür waren aber aufwändige Rückbauten erforderlich. Schließlich fehlte beim Kauf des Krabbeltiers die originale Brandwand, die dem Platzbedarf des wassergekühlten Motors zum Opfer gefallen war. Die komplette Ablage hinter der Rücksitzbank musste erneuert werden, was Reinhard in Eigenarbeit erledigte. Der verbaute Wasserkühler eines VW Polo verschwand aus dem vorderen Reserveradraum. zeitgleich wurde eine neue Kofferraumhaube montiert, da die alte Kühlschlitze aufwies.

Außerdem verbaute Reinhard eine Kerscher-Bremsanlage und sorgte mit einen nagelneuen, selbstgefertigten Kabelbaum für eine tadellose Elektrik. Der Käfer, ein auf Schaltgetriebe umgerüsteter ehemaliger Automatikwagen, trägt die begehrte Schräglenker-Hinterachse, die sich durch Verdrehen der Federstäbe verstellen lässt. Außerdem verfügte der Käfer bereits beim Kauf über eine verstellbare Vorderachse von CSP und auch die 16 Zoll großen Fuchs-Felgen gehörten - ebenso wie die roten Zweikammer-Rückleuchten - schon damals dazu. Reinhard ließ sie aufarbeiten, um sie in voller Pracht wie neu erstrahlen zu lassen. „Meine Frau Manuela kümmerte sich während des Projekts um die Innenausstattung“, erzählt der VW-Fan. So entstand der Dachhimmel in Eigenbau aus Velours. „Probleme beim Aufbau gab es nicht, aber die Arbeiten zogen sich über ein Jahr hin“, erklärt Reinhard. Die Porsche-Instrumente im Armaturenbrett besaß der Käfer bereits.

Er und seine Frau haben ein ganz besonderes Verhältnis zu ihrem Käfer – schließlich ist es ihr gemeinsames Geschenk zur Silberhochzeit. „Wir gönnten uns diesen VW“, erläutert Reinhard. Er hatte schon lange nach genau so einem Auto gesucht. „Das war kein Zufall, weil ich diesen Käfer bereits kannte. Er gehörte einem Kollegen, der ihn schließlich verkaufen wollte. Wir wurden uns sofort einig“, erinnert sich Reinhard, der früher bereits einen 1303er Käfer aufgebaut hatte. Als Maschinenführer fiel es ihm nicht schwer, die meisten Arbeiten selbst durchzuführen. „Ich schraube gern an Autos und besuche VW-Treffen“, bekennt er. Im Wageninneren fallen das Momo-Lenkrad mit Holzkranz, der Gene-Berg-Schalthebel und die Recaro-Sitze sofort ins Auge.

Gekauft wurde der Käfer damals für 7.500 Euro. Nochmal so viel, bzw. sogar noch einiges mehr kostete der Neuaufbau. Zum Abschluss wurde der Käfer in der Originalfarbe Sterlingsilber lackiert, die ihm perfekt steht. „Eigentlich hatten wir an Schwarz als Farbe gedacht, aber zum Glück haben wir uns anders entschieden“, betont Reinhard. Jährlich ist er rund 5.000 Kilometer mit seinem Käfer unterwegs, besucht VW-Treffen oder unternimmt Ausfahrten. „Der Wagen ist alltagstauglich, aber für den Alltagseinsatz viel zu schade. Ich fahre ihn mit Saisonkennzeichen nur im Sommer“, betont der Besitzer. Die Gesamtlaufleistung ist unbekannt, auf dem Tacho stehen 79.800 Kilometer. „Dieser Käfer macht einfach Spaß“, schwärmt Reinhard. Und, wie bereits gesagt: Ein bisschen Spaß muss sein…



Scene Facts:

Marke: Volkswagen
Modell: Käfer
Baujahr: 1968
Motor: Vierzylinder Typ 1, 2.085 ccm, Porsche-Ventile, Porsche-Gebläse, 2 x 48er Weber-Doppelvergaser
Auspuff: 4-in2-Anlage
Leistung: 150 PS
Getriebe: 4-Gang-Schaltgetriebe, Gene-Berg-Shifter, Heckantrieb
Fahrwerk: Verstellbare CSP Vorderachse, einstellbare Schräglenker-Hinterachse, Koni-Stoßdämpfer vorne u. hinten, Tieferlegung um 10 mm
Bremsanlage: Kerscher
Felgen: Fuchs 6 J x 16 Zoll vorne u. 7 J x 16 Zoll hinten
Reifen: Nankang Ultra Sport 195/45-16
Karosserie: Serie, Zweikammer-Rückleuchten rot
Interieur: Recaro-Sitze, Momo-Lenkrad, Porsche-Armaturen, Dachhimmel aus Velours
HiFi: Autoradio Kenwood, Verstärker Magnat, Boxen Magnat]]>
YTS Fahrzeug Feature VW Stories VW Käfer VW Galerie motorfacts Features Sun, 05 Feb 2017 16:00:00 +0100
Ein Projekt für die Ewigkeit http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8366&cHash=a6d4d686ccae0945ed69473682f8f5c4 1990er Corrado 1990er Corrado

Einen Scirocco 1 hatte er bereits. Da lag es auf der Hand, dass sich Christoph Wenzel auch noch einen Corrado kaufte. Der Konstrukteur in der Automobilindustrie machte daraus ein Dauerprojekt. 2001 kaufte er den Corrado aus dem Baujahr 1990 für 7.800 Mark. „Damals war der 1,8-Liter-Motor mit dem G60-Lader verbaut“, erinnert sich der VW-Fan aus Blankenburg. Das Fahrzeug kam aus zweiter Hand, trug damals die Originalfarbe Blau und entsprach im Zustand etwa der Note 3. „Der Corrado hatte vom Vorbesitzer bereits einen Felgen- und Fahrwerksumbau hinter sich, was den unbearbeiteten Radlaufkanten aber nicht sonderlich gut getan hat“, erläutert Christoph.

Dafür hatte er allerdings einen überholten G-Lader. Die Kosten des folgenden Auf- und Umbaus will Christoph lieber nicht beziffern. „Das will ich nicht wirklich wissen und rechne deswegen auch nicht nach“, betont er. Jedenfalls zog sich das Projekt vom Kauf bis heute in mehreren Etappen hin. „Ich habe in dem Auto inzwischen das dritte Motorprojekt verwirklicht“, erklärt er. Zwischen 2001 und 2003 war der 1,8-Liter-8V-Motor mit G60-Lader verbaut, zwischen 2004 und 2013 ein 1,9-Liter-16V-Motor mit G60-Lader und seit 2013 ein 3,2-Liter-V6-24V-Triebwerk mit Turbolader.

Als Basis diente der 2,8-Liter-Motorblock aus einem Golf 4 mit den Motorkennbuchstaben AQP. Er wurde von einem Bekannten von 81 auf 84 Millimeter Kolbenmaß aufgebohrt und neu gehont. Verbaut wurden eine erleichterte Kurbelwelle aus dem R32, Scat-H-Schaft-Stahlpleuel und Schmiedekolben. Die Verstellung der serienmäßigen Nockenwelle wurde bearbeitet, die Brennräume der Zylinderköpfe wurden bearbeitet und die Sekundärluftkanäle verschlossen. Als Ventile wurden Inconel-Ventile montiert. Die Verdichtung des Motors beträgt 8,5 : 1. Als Turbolader ist ein Garret GT35 HF verbaut. Die Zündung ist frei programmierbar. „Die Einspritzung steuert eine frei programmierbare Motronic, mit der ich zum einen auf jeder Veränderung am Motor reagieren kann und zum anderen noch selbst über die Art der Lastbestimmung entscheiden kann“, stellt Christoph klar.

Die komplette Ladeluftführung in 76 Millimeter Durchmesser baute der VW-Fan selbst, ebenso den Ansaugbogen in 100 Millimeter Durchmesser. Natürlich passte Christoph das Fahrwerk und die Bremsen der enormen Mehrleistung an. Die Vorderachse stammt vom VR6 mit PU-Lagerung, ebenso die Hinterachse. Außerdem sind vorne und hinten ein Gewindefahrwerk von FK Königsport verbaut sowie härteverstellbare Koni-Stoßdämpfer. Die Tieferlegung beträgt 80 Millimeter. Die Vorderbremse ist mit Brembo-4-Kolben-Sätteln und 305 Millimeter großen Bremsscheiben optimiert, die hintere Bremse stammt vom VR6.

Christoph nahm sich auch die Karosserie vor. Die Motorhaube und die Kotflügel wurden drei Zentimeter in Blech über die Scheinwerfer verlängert, die Kotflügel um 3,5 Zentimeter verbreitert. Die hinteren Radhäuser wurden um fünf Zentimeter verbreitert und die Innenradhäuser für 18 Zoll große Alufelgen erweitert. Die Türen erhielten Audi-A6-Klinken. Die Heckklappe wurde für die um 20 Prozent eingekürzten Rückleuchten nach unten verlängert. Außerdem wurde die Kennzeichenmulde gecleant und der Heckscheibenwischer entfernt. Alle Stoßleisten wurden demontiert und alle Hersteller- und Typbezeichnungen entfernt. Auch der Motorraum wurde aufwändig gecleant, die Domabstützung geändert, die Spritzwand entfernt und die Längsträger geglättet.

Nach Abschluss aller Schweißarbeiten wurde der Corrado im Farbton Red-to-Green lackiert, der Motorraum wurde passend zur Innenausstattung in Beige lackiert. Vorne montierte Christoph Hella-Scheinwerfer vom Golf 2 Rallye in Verbindung mit einem Eigenbau-Grill und Schlossträger. Die serienmäßige Corrado-Stoßstange wurde gecleant und um einen RS-Ansatz in Kunststoff erweitert. Die originalen, großen Blinker und Nebelscheinwerfer wurden durch Blinker vom Golf 2 GL ersetzt. Die hintere Stoßstange wurde mit Hilfe eines zweiten Corrado-Exemplars in Kunststoff verlängert und passend zu den Radläufen verbreitert, außerdem wurde eine Kennzeichenaussparung eingearbeitet. Am Heck kürzte Christoph die Rückleuchten symmetrisch um 20 Prozent und musste anschließend die komplette Lampeneinfassung umarbeiten.

Im Innenraum versah Christoph das Armaturenbrett mit Facelift-Elementen und ließ es anschließend komplett mit Leder beziehen. Alle Kunststoffeinsätze wurden zudem mit echtem Carbon überzogen. Der VW-Liebhaber montierte ein Raid-Sportlenkrad, einen VR6-Tacho sowie versteckte Zusatzinstrumente für Ladedruck, Abgastemperatur und AFR/Lambda-Werte. Fahrer und Beifahrer sitzen auf Recaro-Sitzen, die serienmäßigen Rücksitze wurden mit perforierten Sitzinnenbahnen neu beledert. Der original beige Teppich stammt aus einem US-Corrado, die Color-Verglasung aus einem VR6-Corrado. Der Dachhimmel ist mit beigem Alcantara bezogen.

Was Christoph an seinem Corrado am besten gefällt? „Das ist eindeutig der Motor. Seit der drin ist, bleibt der CD-Player meist leer und das Autoradio aus“, bekennt er. Auf dem Tacho stehen inzwischen 51.000 Kilometer – was immer das heißen mag. Christoph selbst legt jährlich nur knapp 4.000 Kilometer zurück und freut sich, dass sein Corrado bei VW-Treffen so gut ankommt. „Ich bin sehr zufrieden mit diesem Projekt, auch wenn es lange gedauert hat und in mehreren Etappen erfolgte“, sagt er lächelnd. Wenn der Motor satt brummelt, dann ist er so richtig zufrieden.
                                                                                                                                

Scene Facts:

Typ: Corrado
Baujahr: 1990
Motor: Sechszylinder-24V Turbo (AQP), 3,2 Liter, erleichterte Kurbelwelle vom R32, Scat-H-Schaft-Stahlpleuel, 84 mm JE Schmiedekolben, Serien-Nockenwelle mit bearbeiteter Verstellung, Zylinderköpfe vom AQP-Motor mit bearbeiteten Brennräumen und verschlossenen Sekundärluftkanälen, Inconel-Ventile, Garret GT 35 HF Lader, frei programmierbare Zündung, frei programmierbare Motronic, Mocal Ölkühlanlage, verstärkte R32-Ölpumpe, Benzinpumpe G60 als Vorförderpumpe und große Pierburg-Pumpe mit Catchtank als Hauptpumpe, erleichtertes Stahlschwungrad,
Auspuff: Edelstahl-Abgasanlage in 76 mm ab Turbolader mit ovalem Endrohr
Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe 02A, organische Sachs-Motorsportkupplung mit verstärkter Druckplatte, Frontantrieb
Fahrwerk: VR6 mit PU-Lagerung vorne u. hinten, Gewindefahrwerk Königsport, Koni-Stoßdämpfer, Stabilisatoren vorne u. hinten vom VR6, Domstreben vorne u. hinten, Tieferlegung um 80 mm
Bremsanlage: Bremsscheiben 305 mm mit 4-Kolben-Sätteln Brembo vorne, vom VR6 hinten
Felgen: Gemballa EtaBeta Turbo in 9 J x 18 Zoll vorne u. 9,5 J x 18 Zoll hinten
Reifen: Hankook 225/35-18 vorne u. hinten
Karosserie: Motorhaube und Kotflügel in Blech 3 cm über die Scheinwerfer verlängert, Kotflügel pro Seite um 3,5 cm verbreitert, Radhäuser hinten pro Seite um 5 cm verbreitert und Innenradhäuser erweitert, Türgriff-Update auf Audi A6-Klinken, Heckklappe wegen um 20 Prozent eingekürzter Rückleuchten nach unten verlängert, Kennzeichenaussparung gecleant und Heckwischer entfernt, alle Stoßleisten demontiert und alle Hersteller-/Typbezeichnungen entfernt, Motorraum gecleant (Domabstützung, Spritzwand entfernt, Längsträger geglättet), Hella-Scheinwerfer vom Golf 2 Rallye mit Eigenbau-Grill und Schlossträger, Stoßstange gecleant mit RS-Ansatz in Kunststoff, Blinker und Nebelscheinwerfer vom Golf 2 GL, hintere Stoßstange in Kunststoff verlängert und zu den Radläufen verbreitert, Kennzeichenaussparung eingearbeitet, Rückleuchten symmetrisch um 20 Prozent gekürzt, Lampenfassungen umgearbeitet
Interieur: Armaturenbrett mit Facelift-Elementen komplett mit Leder bezogen, alle Kunststoffeinsätze mit echtem Carbon überzogen, Raid-Lenkrad, VR6-Tacho und versteckte Zusatzinstrumente für Ladedruck, Abgastemperatur und AFR/Lambda-Werte, Recaro-Sitze, hintere Serien-Sitze neu beledert, Teppich original beige aus US-Corrado, Himmel aus beigem Alcantara, sonderangefertigte Schroth-Sicherheitsgurte in Beige ohne Herstellerlogo
HiFi: Autoradio Alpine, Verstärker Hifonics, Boxen Focal]]>
YTS Fahrzeug Feature VW Stories VW Corrado VW Galerie motorfacts Features Sun, 05 Feb 2017 15:52:00 +0100
Oldtimer-Fans stürmen die Messe Bremen http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8363&cHash=62d5a9a5ffaa85dfac5923f6b6773dd5 Bremen Classic Motorshow hat begonnen Bremen Classic Motorshow hat begonnen

Ob mit Patina oder auf Hochglanz poliert – Schönheiten auf zwei und vier Rädern mit vielen Jahren auf dem Buckel locken seit Freitag, 3. Februar 2017, wieder Scharen von Liebhabern in die Messe Bremen zur Bremen Classic Motorshow. Die beiden Sonderschauen widmen sich dem Karosseriebauer Karmann und der Zweiradschmiede Zündapp. Und dem Titel „Her mit den kleinen Engländern“ finden Einsteiger in die Oldtimer-Leidenschaft vergleichsweise günstige britische Flitzer. Im Bereich Junge Klassiker sind unrestaurierte Klassiker aus den 1960er- bis 1990er-Jahren zu sehen und zu erwerben.
Die Bremen Classic Motor dauert noch bis Sonntag, 5. Februar 2017, und ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Sie findet in allen sieben Hallen der Messe Bremen sowie der mobilen Halle 8 auf dem Freigelände statt. Das Ticket kostet 16 Euro.
Im Folgenden erste Impressionen der dies jährigen Bremer Messe.]]>
YTS Event YTS Messe VW Event VW Messen Sat, 04 Feb 2017 19:12:00 +0100
The Rat Kampers http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8361&cHash=5c8eaf4fc2d80d595c20d60a73ba9db3 Rollende Rarität:
Rollende Rarität: Einer von ungefähr zehn in Deutschland noch existierenden Arcomobil-Umbauten auf Basis des T2.

Auf der Suche nach einem älteren VW Bus entdeckte André Casper ein Arcomobil des gleichnamigen Herstellers. Als „Oldschooler“ und Freund von rattig aufgemachten Fahrzeugen drückte er dem Kamper seinen individuellen Stempel auf. Mit 117 PS ist der bis zum Anschlag tiefergelegte Bus gut unterwegs, zumindest auf ebenen Straßen.

Als ich mit André Caspers Motorbauer Andreas Reis zur Fotolocation über unbefestigte Wege rumpelte, meldete sich hörbar die Vorderachse zu Wort. „Die schlaaaft sich scha noch ei“ bemerkte er lakonisch und unser Gelächter wurde von der vergleichsweise hochwertigen Ausstattung des Arcomobils abgedämpft. Wahrlich ist es ein „grandioses Wohnmobil“. Die Oldtimer Markt hatte den „Arco“ gelobt, dessen hochwertige Ausstattung besser als die des  vergleichbaren Westfalia bewertet wurde. Dem Anbieter „Arcomobil“ einer Handwerker-Cooperative aus Leinfelden (südlich von Stuttgart) attestierte die Auto Motor und Sport im Jahr 1969 ein äußerst stabiles Faltdach, das die Isolationswerte einer 20 cm dicken Ziegelmauer besitzt. In seiner Werbebroschüre betont der Hersteller seine handwerkliche Meisterarbeit, die bis ins letzte Detail mit Liebe und Erfahrung durchdacht ist. „Zeitlos elegant mit Linien moderner Innenarchitektur ....aber ohne jeden Mumpitz und Firlefanz“. Allerdings lagen auch die Preise der Arcomobile über denen der Westfalia-Umbauten.

André ist VWler von Grund auf. „Mein 1991er Golf 2 im Oldschool-Retro-Style war damals seiner Zeit voraus“, erinnert er sich. Dem Zweier folgte ein Vierer Cabrio, das mit US Felgen, Luftfahrwerk und Schlangenleder den Regeln des modernen Szenetunings folgte. Mittlerweile hatten sich in der Oberpfalz Freunde luftgekühlter Fahrzeuge zusammen gefunden. André stieg auf Karmann Ghia um und folgte der Aircooled Connection Oberpfalz, deren FTreffen am Badesee Gleiritsch Kultstatus besitzt.

Irgendwie schwärmt doch jeder „Luftgekühlte“ von einem Bus. Dass André den Arco in „verlebter“ Aufmachung in einem T2-Forum gefunden hat, bezeichnet er als glücklichen Zufall. Über 13 Jahre parkte er unbewegt in einer Mietgarage. Besitzer und Bus bildeten eine optische Einheit und vermittelten den Eindruck, bei Woodstock live dabei gewesen zu sein. Doch das jährliche Reiseziel lag näher: „Jedes Jahr Italien und keinen Winter auf salzigen Straßen, als er noch angemeldet war“. Die Aussagen des damaligen Besitzers unterstreichen der phantastische Zustand des Unterbodens sowie eine Menge von André gefundener Lire. Die lange Standzeit hatte ihre Spuren hinterlassen, deren Beseitigung mit neuen Polstern, Vorhänge und einem Innenraumteppich begann. Freilich gibt es noch zu tun, zum Beispiel an der gebraucht erstandenen Spüler mit praktischer Handpumpe. Bei der Ausstattung im Fahrerbereich ließ André dezente Aufwertung mit EMPI Shifter, VDO Drehzahlmesser in original Optik, sowie VDO-Anzeigen von Öltemperatur und Öldruck einfliesen,

Und nun kommt Andreas Reis wieder ins Spiel, Spezialist für luftgekühlte Fahrzeuge, der zunächst den Arco für Historisches Kennzeichen qualifizierte. Dass André trotzdem mit 07er Oldtimer-Kennzeichen unterwegs ist, begründet er mit mehreren Autos, die er auf einer 07er Nummer bewegen darf. Allerdings ging der übernommene 1,6 Liter Boxermotor mit 47 PS nicht konform mit seinem Wunsch nach Power. Andreas hatte bereits einen fast fertig aufgebauten Typ 1 Boxermotor im Regal, der mittels 90,5 mm Kolben auf knapp 1,8 Liter erhöht wurde. Mit klassischen Tuningmaßnahmen bereitete er die Maschine auf den Einsatz im Arco vor. „Einige Kleinigkeiten habe ich nachträglich ergänzt“, erwähnt André seinen Beitrag zur Technik des 117 PS starken Fahrzeugs. Vor allem spürt man es im Anzug aus dem tiefen Drehzahlkeller, wie der gepushte Motor anpackt. Erst bei ungefähr 160 km/h gewinnt der Luftwiderstand die Übermacht. So schnell in einem so tiefen Bus? Gut, über die Tiefe müssen wir wirklich reden. Die Vorderachse stammt aus England. Kombiniert mit Tieferlegungsachsschenkel von Bugwelder erreicht der Bus eine  gerade noch fahrbare Tiefe. An der Hinterachse wurde um zwei Zähne in Verbindung mit verstellbaren Drehstabschwertern von Creative Engineering tiefergelegt. Rundum kommen rote Koni-Dämpfer zum Einsatz. Nach zwei Jahren mit aufgeschweißten Originalfelgen fand er endlich seine Traumfelge „South African Sprint Stars“ in 4,5 und 5,5x14 Zoll, deren Verbreitung in Deutschland sich nur auf sehr wenige Fahrzeuge beschränkt. Die Weite des Raums im hinteren Radhaus beschränken 10mm Distanzscheiben. Auf dem Weg zum Maikäfertreffen nach Hannover sah André die rote Kelle der grünen Faktion. Der Jüngere der beiden Polizisten verlangte das Fahrtenbuch und wunderte sich über das Ziel Hannover. Erst nach telefonischer Klärung erhielt André die Papiere zurück. Derweilen hatte der ältere Polizist Fotos vom Arco geschossen. „Mein Enkelsohn fährt auch T2 den muss ich ihm unbedingt zeigen“ begründete er die Aufnahmen. Es gibt eben auch positive Erfahrungen mit den Hütern des Gesetzes.




VW Scene Facts
Typ: VW Bus T2a Arcomobil
Baujahr:  2/1968
Motor:  1776 ccm Vierzylinder-Boxer (Typ 1) , K&N Luftfilter, bearbeitete Weber 40 IDF Vergaser, 90,5mm Kolben und Zylinder von Mahle, Engle W 110 Nockenwelle, verstellbares Nockenwellenrad, Full Flow mit Serienölkühler und Unterflurölkühler, Fram Ölfilter, bearbeitete Zylinderköpfe und Ansaugrohre, 30mm Ölpumpe von Schadeck, Crossbar Gasgestänge, 30 PS-Style Gebläsekasten mit Doghouse, CSP-Entlüfterbox, 123-Ignition Zündverteiler, blaue Bosch Zündspule, CSP Stößelschutzrohre, CSP Ventildeckel, Scat Kipphebel und Ventilfedern, elektrische Pierburg Benzinpumpe
Auspuff:  Vintage Speed Auspuffanlage mit 38mm Wärmetauscher von CSP
Leistung:  117 PS
Getriebe:  Kennbuchstabe CP aus einem VW T2b 2.0L Typ 4, Kennedy Stage 1 Kupplung
Fahrwerk:  vorne um 4 Zoll gekürzte VVA von Creative Engineering, Tieferlegungsachsschenkel von Bugwelder, hinten um zwei Zähne tiefergelegt in Verbindung mit verstellbaren Drehstabschwertern von Creative Engineering, rundum rote Koni Dämpfer
Bremsanlage:  vorne CSP Scheibenbremse mit gelochten Scheiben und Hurst Line-Lock, hinten komplett überholte Trommelbremsen
Felgen:  4,5x14 ET ??, 5,5x14 ET ?? South African Sprint Stars, 10mm Distanzscheiben an der Hinterachse
Reifen:  Fulda eco control, vorne 155/65-14 und hinten 185/60-14, Reserverad South African Sprint Star in 4,5x15 mit 155/65-14
Karosserie:  Alurahmen vorne Clipper L, patinierter Erst-Lack mit Hippielackierung, Dachgepäckträger, Aufstelldach aus Holz und GFK, Firestone Swamp Cooler, ungeschweißte Karosserie
Interieur:  neue Polster, Vorhänge, Innenraumteppich, Spüle und Handpumpe nachgerüstet, Kamei Ablage unter Armaturen-Brett, EMPI Shifter, VDO Drehzahlmesser in original Optik, VDO Öltemperatur und -druck Anzeige, Jail-Bar hinten
HiFi:  RETRO Sound Radio mit Serienlautsprecher
Sonstiges:  Campingausbau zu einem mobil 1974, Stand seit 1999 abgemeldet in einer Garage und wurde dabei vergessen, keinen Wintereinsatz (wurde immer abgemeldet), komplette Dokumente vorhanden, in D sind insgesamt 9 Stück auf T2-Basis bekannt


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YTS Fahrzeug Feature VW Stories VW Bus VW Galerie motorfacts Features motorfacts Galerien Tue, 31 Jan 2017 15:16:00 +0100
Samba Dragster http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8360&cHash=f851dbbcf9e9e085942d664ca9f58f20 Import aus Brasilien mit Dragstererfahrung - VW 1600 Variant
Import aus Brasilien mit Dragstererfahrung -  VW 1600 Variant

Während seines Brasilienbesuchs zusammen mit Oldtimerfreund Michael und seiner Freundin Simone kaufte Marc Pointinger unter anderem diesen Volkswagen Variant 1600. Dem Kombi sieht man nicht an, was in ihm steckt. Dank seines getunten 2,1 Liter Boxers galt er als Star auf dem Dragstrip

Auch eingefleischte Opels Fans schielen gerne mal zur Seite. Marc, Besitzer eines Kadett D GT/E und C Coupé, fand Gefallen an einem T1 Bus. Beruflich ist der selbstständige Elektromeister sowieso mit Transporter unterwegs, also warum nicht auch privat. Die Begeisterung für alte Volkswagen nahm ihren Lauf und bei einem Clubabend lernte er Michael Mösinger von den „Freunden Historischer Fahrzeuge Bayreuth“ kennen. Mit weiteren Bastlern zogen Marc und Michael in eine Gemeinschaftshalle ein und schmiedeten Pläne rund um Beschaffung von Oldtimer. „Was wird eigentlich in Brasilien angeboten?“ Recherchen im weltweiten Netz brachten einige Exoten zum Vorschein, die das Interesse weckten. Der gelbe Variant hatte es Marc angetan. Nachtaufnahmen an einen Drag-Strip, garniert mit knackigen Brasilianerinnen, machten die Sache umso interessanter. Seine spontane Entscheidung: „Ich fliege mit“ war die logische Konsequenz. Die Begegnungen mit brasilianischen Oldtimerfreunden waren gastfreundlich und herzlich. Smalltalk in gebrochenem Englisch und portugiesischen Wortfetzen, von Händen und Füßen unterstützt, erweiterten die Kontakte. Der Variant parkte in einem Autohaus. Auf Grund mangelnder Nachfrage bewegte sich  der Preis in einem unschlagbar günstigen Bereich. Eiligst wurde der Besitzer, der Neffe des bekannten Brasilianischen Künstlers Bittencourt zum Verkaufsgespräch herbeigerufen und ziemlich schnell konnte der Kauf mit Hilfe des in Brasilien notwendigen Treuhänders in trockene Tücher eingewickelt werden. Zum Dank kutschierte der Vorbesitzer Marc und seine Begleiter zu seinem Onkel, der unter anderem die Lufteinlässe des Variants geschmiedet hatte. Bei 38 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit schweißte dieser gerade eine monströse Skulptur, freilich nicht ohne zu vergessen darauf hinzuweisen, dass er für Ayrton Senna vor vielen Jahren ein Formel I Modell geschmiedet hat.

„Der Variant ist nicht als Alltagsauto bestimmt“ betont Marc, der sich aus zeitlichen Gründen  bisher noch nicht um eine Verifizierung beim TÜV gekümmert hat. Es besteht die Gefahr, dass für die Zulassung einige Dinge geändert werden müssten, die den brasilianischen Charakter des „Volkswagen do Brasil Tipo 105“ beeinträchtigen würden. Der in Brasilien auf ungefähr 130 PS getunte Typ3 könnte die Hürde schaffen. Den ursprünglichen 1588 ccm Vierzylinder Boxer wuchtete ein Tuner aus Sao Paulo durch größere Zylinder, Mahle Übermaß-Schmiedekolben und bearbeitete Köpfe auf knapp 2,1 Liter. „Tuningteile sind in Brasilien wesentlich teurer und schwieriger zu beschaffen als bei uns“, berichtet Marc. Dennoch wurden Pauter-Pleuel, SCAT-Kurbelwelle und eine MSD-Zündanlage verbaut, weil der Variant auf der  „Meile“ sein Können zeigen musste. Der Krach des Fahrzeugs ist phänomenal. Das Ansauggeräusch der 45er Weberanlage wird bei Durchtreten des Gaspedals von einer brachialen Sao-Paulo Auspuffanlage übertönt. Der Motor bringt 6000 Touren. Wegen der hohen Verdichtung knallt die Maschine einen unglaublichen Druck durch das Endrohr und fegt wie ein Laubbläser Staub und Blätter beiseite. „Der Auspuff müsste auf jeden Fall für den TÜV geopfert werden“ meint Marc und fährt fort, dass Kleinigkeiten wie Scheinwerfer und die fehlende Warnblinkanlage ebenfalls noch nicht dem deutschen Standard entsprechen.

Der Variant kommt bei Volkswagen-Fans gut an, sogar bei Oldtimertreffen. Die mit den üblichen Maßnahmen erreichte Tiefe betont in Verbindung mit Fuchs Replikas den Eindruck eines klassisch getunten Volkswagens. Der Blick auf das Cockpit verdeutlicht den einstigen Sinn und Zweck des Fahrzeugs. Die an der Mittelkonsole angebrachte  Sammlung an Zusatzinstrumenten dient einzig dem Wohl der Maschine. Wie ernst man es in Brasilien mit dem Drag-Variant genommen hat, veranschaulicht der Racing-Computer mit Shift-Light und einstellbaren Drehzahlbegrenzer. Und dennoch bevorzugte der brasilianische Pilot die originalen Ledersitze ohne Kopfstützen sowie das originale Lenkrad. Das eigentlich unnötige  Cassettenradio ist ebenfalls eine Hommage an die Originalität des Fahrzeugs, bereits im Leerlauf eigentlich ist von Musik kaum was auszumachen. Noch wird der Brasilianer nur mit Händlerkennzeichen auf öffentlichen Straßen bewegt. Doch irgendwann soll er  seine offizielle Zulassung erhalten. Hoffentlich ohne größere Einbusen seiner brasilianischen Performance.


VW Scene Facts
Typ: VW Variant 1600 (Tipo 105 Volkswagen do Brasil)
Baujahr:  1973
Motor:  2,1 Liter (Typ3, ehemals 1,6 Liter) größere Zylinder, Übermaß-Schmiedekolben von Mahle, verstärkte Pauter-Pleuel, Kipphebelübersetzung geändert, SCAT-Kurbelwelle mit erweiterten Hub, 45er Weber DCOE, MSD-Zündanlage, elektrische Kraftstoffpumpe, Externe Ölkühlanlage
Auspuff:  Brasilianischer Eigenbau eines Profis aus Sao Paulo
Leistung:  ca. 130 PS / 6000 min/1
Getriebe:  4-Gang Schaltgetriebe, Empi Power-Shifter, kurze Schaltwege.
Fahrwerk:  va: Käfer-Kugelgelenk, ha: Drehstäbe, Tieferlegung durch Rasterplatten
Bremsanlage:  Original Bremsanlage VA: Scheiben, HA Trommeln
Felgen:  Fuchs Replica in 5,5x15 Zoll ET 45
Reifen:  Michelin Energy, 185/55x15
Karosserie:  original Brasilien
Interieur:  Originale Ledersitze ohne Kopfstützen, Instrumentarium für Drag-Racing incl. Racing Computer mit Shift-Light und einstellbaren Drehzahlbegrenzer,
HiFi:  No-Name Kassettenradio
Sonstiges: Luftkanal als Ansaugtrakt für Doppelvergaser über seitliche Lufteinlässe

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YTS Fahrzeug Feature VW Scene VW Stories VW Community motorfacts Features motorfacts Galerien Tue, 31 Jan 2017 15:08:00 +0100
PS-Festival http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8351&cHash=fea7bdd8023e26126955e526a58bcd8b Essen Motor Show 2016 Essen Motor Show 2016

Motorsport, Tuning und Classic Cars, mehr als 500 Aussteller und 360.000 Besucher füllten die Hallen der Essen Motor Show 2016. Vom 26. November bis zum 4. Dezember versetzten viele Exponate die Besucher ins Staunen – sei es angesichts der abgefahrenen Tuning-Maßnahmen oder aufgrund der teilweise horrenden Preise, die für einige Oldtimer aufgerufen wurden.

Bleiben wir beim Thema Tuning: Einer der Kracher unter den VWs war das Crazy Car „Oklahoma Willy“ (siehe auch VW Scene 01-2017) in Halle 10, ein Projekt des Briten Perry Watkins. Er stattete einen Typ2 T1 mit einem Rolls-Royce-Viper535-Jet-Motor aus, der launige 5.000 PS leistet. Theoretisch könnte das Auto 430 km/h schnell fahren!
Und weil VW noch immer 40 Jahre Golf GTI feiert, zeigte der Hersteller anlässlich des Jubiläums zehn Exemplare der vergangenen 40 Jahre, darunter auch getunte Modelle.

Derweil umfasste die Sondershow „tuningXperience“ in den Hallen 1A und 12 in diesem Jahr rund 200 modifizierte Fahrzeuge aus ganz Europa. Die kreativen Köpfe reisten beispielsweise aus England, Finnland, Frankreich oder Ungarn an. Dabei scheinen Breitbauten und das Veredeln von Youngtimern besonders beliebt zu sein. Ein Trend, der sich schon im vergangenen Jahr andeutete und nun seine Fortsetzung fand. Laut Veranstalter waren in diesem Jahr so viele Fahrzeuge wie noch nie vor Ort.

Viel Zuspruch erhielten angesagte Tuning-Schmieden wie JP Performance, Liberty Walk, Simon Motorsport und Sidney Industries. Ihre Stände erkannte man am großen Menschenauflauf, insbesondere dann, wenn Sidney und JP höchstpersönlich Autogramme im Akkord schrieben. Auch Firmen wie Werk 34, HG- oder Friedrich Motorsport wussten die Tuning-Fans mit ihren Angeboten bei Laune zu halten.
Wer sich irgendwo zwischen Ersatzteilen, Werkzeugen, Hot Rods und Custom Show aufhielt, also in den Hallen sechs bis acht, wurde durch beinahe nonstop kreischende Bremsen respektive quietschende Reifen auf die Liveaction in der anliegenden DMAX-Motorsportarena aufmerksam gemacht. Die Driftfahrten sorgten für Applaus und herrlich stinkende Luft.
Wesentlich gediegener mutete der Classic & Prestige Saloon in Halle 1 an, in diesem Jahr mit einer Spezial-Präsentation „70 Jahre Ferrari“. Darüber hinaus boten 25 internationale Händler mehr als 250 auserlesene Automobile zum Verkauf an, manchmal, wie schon erwähnt, auch zu auserlesenen Preisen. Sechs- und siebenstellige Ziffernfolgen erinnerten schmerzhaft daran, dass so mancher Auto-Traum wohl immer ein Traum bleiben wird.
Apropos Traum: In einer Sondershow in Halle 3 sahen die Besucher der Messe zehn erfolgreiche Autos aus den ersten 20 Jahren DTM. Da hatte man direkt die Stars von damals vor Augen, seien es Ellen Lohr, Klaus Ludwig, Volker Strycek, Hans-Joachim Stuck usw. Nach anderthalb Wochen zog Geschäftsführer der Messe Essen, Oliver P. Kuhrt, eine positive Bilanz: „Die Essen Motor Show hat eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung unter den weltweiten Automobilmessen bewiesen: Hier werden sportliche Fahrzeuge und Marken regelrecht gefeiert. Das war auch dieses Jahr stark spürbar.“ Und Hermann Tomczyk, Sportpräsident des ADAC, ergänzte: „Ich freue mich bereits auf 2017, dann feiert die ideelle Trägerschaft von ADAC und Essen Motor Show den 30. Geburtstag.“ ]]>
YTS Event YTS Messe VW Event-News VW Galerie VW Messen Motorfacts Messe motorfacts Events motorfacts Galerien Sun, 29 Jan 2017 17:21:00 +0100
Ein Ovali aus Schweden http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8350&cHash=e23eb1a9684384c42de8df042b228050 Skandinavien-Ride – 1957er Käfer Typ 11 Luxus
Skandinavien-Ride – 1957er Käfer Typ 11 Luxus

Michael-Jörg Mandl aus Klagenfurt in Österreich hat sich einen ganz besonderen Luxus gegönnt. In Schweden fand der gelernte Tischler den dritten Käfer für seine Sammlung. Der unglaublich heruntergekommene Zustand des im April 1957 gebauten Typ 11 Luxus ermöglichte es, den Kaufpreis bis auf 6.500 Euro zu mindern. „Dennoch war dies ein gewagter Kauf“, erinnert sich Michael, der die alte Karosse mit ovalem Heckfenster im Sommer 2015 erwarb. Gerade einmal sechs Monate später und etliche Euro leichter war das Tuning-Projekt mit dem legendären Käfer schon vollendet. Pünktlich zum Wörthersee-Treffen konnte der Klassiker auf dem berühmten GTI-Event vorgestellt werden.

Michael gehört zu den Puristen in der VW-Szene. Neben den zahlreichen bunt folierten Golfs sorgt der alte schwarze Käfer, der beim Herablassen ein dumpfes Geräusch beim Aufprall auf den Asphalt von sich gibt, für eine willkommene Abwechslung. Luftgekühlte Volkswagen haben in der Szene eine lange Tradition. Da schon mit den ersten verkauften Käfern auch gleich die ersten Umbauten und Tieferlegungen erfolgten, entwickelte sich bereits frühzeitig ein veritabler Kult rund um die Käfer und Busse. Vor rund 20 Jahren waren die Lager noch gespalten und Veranstaltungen wurden noch sowohl für wasser- als auch für luftgekühlte Fahrzeuge separat abgehalten. Doch mit der Zeit schwanden diese Grenzen und die VW-Szene sah sich endlich als großes Ganzes an.

Heute sind luftgekühlte Volkswagen schon alleine aufgrund ihres Alters gern gesehene Highlights. So war es auch am Wörthersee. Michaels 1957er Oldschool-Käfer zog die VW-Fans magisch an. Kein Wunder, denn die alte Karosse scheint zu schade, um gewaltsam auf dem Asphalt abgestellt zu werden. Doch Michael hat sich so seine Gedanken gemacht und neben zahlreichen Restaurationsarbeiten den Unterboden den neuen Herausforderungen durch das Luftfahrwerk angepasst. "Die Bodengruppe wurde extrem bearbeitet, gekürzt oder höher gesetzt. Für die Tieferlegung sorgen auf der Vorderachse Pneumatikzylinder sowie Faltenbälge auf der Hinterachse in Kombination mit den serienmäßigen Bilstein-Dämpfern", beschreibt Michael den Aufwand, den er betreiben musste, um den Boliden derart tieferlegen zu können. Die komplette Konstruktion entwickelte der Österreicher selbst und wollte leider nicht allzuviele Informationen preisgeben.

Im Innenraum setzt sich der klassische Style fort. Mehr oder weniger wirkt der ganze Wagen nahezu unberührt und im Originalzustand. Es ist schön, die robuste und zuverlässige Technik aus dem Nachkriegskäfer noch heute arbeiten zu sehen. Das große Lenkrad und die gefederten Sitze machen die Fahrt mit dem hier verbauten 40-PS-Motor immer wieder zu einem Erlebnis. Zur besseren Leistungsentfaltung verbaute der Österreicher ein breiteres Getriebe aus dem 1972er Modell. Das Vergnügen, mit einem alten Vergaser-Motor in Klagenfurt, wo die umliegende, traumhafte Landschaft zu gemütlichen Ausfahrten einlädt, zu cruisen, ist fantastisch.

Michael hat dafür auch jede Menge Auswahl. Ob dieser 1957er Käfer zum Einsatz kommt oder der bereits in der VW-Scene vorgestellte Breitbau oder Michaels dritter Käfer wieder einmal bewegt wird, dass entscheidet sich in letzter Sekunde. Der Ovali, so wird der Nachfolger des Brezelkäfers genannt, besticht durch sein uriges Design, das man heutzutage kaum noch auf der Straße antrifft. Die Oldtimer sind mittlerweile so in die Jahre gekommen, dass viele ihren alten Käfer kaum noch aus der Garage holen. Nicht so Michael: Der leidenschaftliche Käfer-Fan kann einfach nicht genug bekommen und nutzt jede Gelegenheit für seine Hobbys Schrauben und Käfer fahren. Der fertig umgebaute Ovali sieht aus wie der „Bad Boy“ unter den Käfern. Die dunklen Räder verschwinden trotz Chrom-Radkappen in den Radkästen des schwarzen Käfers. Details, wie die alten Rückleuchten oder die beiden Außenspiegel auf den beiden vorderen Kotflügeln, geben dem Tuning-Projekt einen ganz eigenen und besonderen Touch.



Scene-Facts*:

Typ: Käfer Typ 11 Luxus
Baujahr: 1957
Motor: Vierzylinder-Boxer-Motor, 1.285 ccm
Auspuff: Serie
Leistung: 40 PS
Getriebe: Breiteres Getriebe vom Modell 1972, vollsynchronisiertes 4-Gang-Schaltgetriebe, Heckantrieb
Fahrwerk: Kurbellenker oben und unten, 2 Federstäbe quer vorne, Pendelachse, Längslenker, Federstäbe quer hinten, Eigenbau-Luftfahrwerk, Pneumatik-Zylinder vorne, Faltenbälge hinten, original Bilstein-Stoßdämpfer
Bremsanlage: Serie, mechanische Seilzugbremsen
Felgen: Serie, Stahlfelgen  4 J x 15 Zoll
Reifen: 165/60-R15
Karosserie: Typ 11 Karosserie, Farbe L41 Schwarz, Bodengruppe extrem bearbeitet, gekürzt bzw. höher gesetzt, Blinker in den Stoßstangenhörnern
Interieur: Original-Ausstattung von 1957
Sonstiges: Fahrzeug stammt ursprünglich aus Schweden

*(Halter – bzw. Herstellerangaben)

Scene-VIP:

Name: Michael-Jörg Mandl
Beruf: Tischler/Zimmerer
Lieblingsmusik? Charts
Hobbys? Auto schrauben und auf Treffen fahren
Besonderer Dank geht an: alle, die mir geholfen haben, Harald Todem, Christian Todem, Franz Wradnigo, Stefan Leitner, Christoph Wenz
Frühere Projekte? 2000er Passat, Käfer Breitbau aus der VW Szene
Wie sähe Dein Traumauto aus? Steht vor mir, ich sehe es jeden Tag.
Lieblingsgetränk? Cola
Was ist das Beste an Deinem Auto? Die Tiefe und der originale Lack
Wie kommt Dein Auto in der Szene/auf Treffen an? Richtig gut
Magst du Retrostyle? Ja
Auch bei Neuwagen? Nein
Was ist das Teuerste an Deinem Auto? Das Auto
Würdest Du eine solche Restauration/Komplettaufbau noch einmal machen? Ist schon meine vierte
Würdest Du aus finanziellen Gründen auch eine andere Marke fahren? Nie
Welchen Sprit tankst Du, Marke oder billig? Marke
Welcher Reifen ist für dich der beste? Falken]]>
VW Stories VW Käfer VW Top-Thema motorfacts Features motorfacts Top-Thema VW Galerie motorfacts Galerien YTS Fahrzeug Feature YTS Galerie Sun, 29 Jan 2017 16:20:00 +0100
Vor dem Studium erst mal restaurieren http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8349&cHash=0a81dd2b5082d550185aed8811502adb Ehrgeiziges Tuningprojekt – 1983er Golf 1 Ehrgeiziges Tuningprojekt – 1983er Golf 1

Tobias Bill war mit dem Abitur fertig und sollte vor dem Studium am besten noch ein Auto restaurieren – das meinte jedenfalls sein Vater, von Beruf VW-Mechaniker. So besorgte sich Sohnemann einen Golf 1 mit 50 PS, richtete ihn her und fuhr ihn im Alltag. „Aber der war mir auf Dauer zu lahm“, erinnert sich der damals 21-Jährige aus Saarbrücken. Also suchte er erneut – und fand 2013 diesen sienaroten Golf 1 LX aus dem Baujahr 1983. Er kam aus dritter Hand, kostete 3.800 Euro und hatte bereits einen 2-Liter-16V-Motor implantiert.

Der Neuaufbau in der elterlichen Garage zog sich über insgesamt fünf Jahre hin. Große Überraschungen gab es nicht. „Ich fand allerdings eine Jokerkarte im Auto und ein Kondom mit Ablaufdatum 1985“, erzählt Tobias. Bis der VW so perfekt wie heute dastand, flossen rund 27.000 Euro in dieses ehrgeizige Projekt. Der Motor, der seinerzeit rund 70.000 Kilometer gelaufen hatte, wurde weiter getunt. Verbaut sind Schmiedekolben von Mahle, Stahlpleuel, eine 276°-Nockenwelle von Schrick und zwei 45er Weber-Doppelvergaser. Der Serienauspuff wich einer Abgasanlage von Powersprint. „Auf dem Prüfstand gemessen wurde eine Leistung von 180 PS“, freut sich Tobias.

Als Getriebe ist das 5-Gang-Getriebe vom Golf 3 GT verbaut. Der Maschinenbaustudent legt mit seinem Golf jährlich rund 2.000 Kilometer zurück. Natürlich passte er auch das Fahrwerk und die Bremsen der stolzen Mehrleistung seines Fahrzeugs an. Er montierte ein KW-Gewindefahrwerk Variante 1 sowie Dom- und Querlenkerstreben, außerdem vorne die Bremsanlage vom Corrado G60 und hinten vom Scirocco 16V. Der Golf liegt seitdem 50 Millimeter tiefer, außerdem wurde die Spur vorne und hinten um je fünf Millimeter verbreitet. Die Kotflügel wurden rundum gebördelt, um die 15 Zoll großen BBS-Alufelgen mit 185er Reifen aufzunehmen.

Auch der Innenraum wurde aufgewertet. Tobias baute Recaro-Schalensitze, ein geschüsseltes Luisi-Sportlenkrad, Zusatzinstrumente für Öldruck, Wasser- und Öltemperatur sowie einen CAE-Shortshifter-Schalthebel ein. Weitere Extras sind ein Heigo-Überrollkäfig, 5-Punkt-Sicherheitsgurte von Sandtler und ein Feuerlöscher – falls der Golf mal zu heiß gefahren wird. Der Frontspoiler ist übrigens carbonlaminiert. Komplett neu in der Originalfarbe Sienarot lackiert wurde der Golf abschließend natürlich auch noch. Die Felgen sind aufwändig überholt und hochglanzverdichtet. „Diese BBS RS 001 sind sicher das Beste an meinem Auto“, findet Tobias.

Bei Szenetreffen kommt sein Golf 1 gut an. Falls er nicht bei schönem Wetter damit unterwegs ist, nimmt er in seinem Golf 1 Cabrio, seinem Golf 6 GTI oder in einem Audi TT Platz. Doch Volkswagen liebt Tobias über alles!



Scene Facts:
Typ: VW Golf 1 LX
Baujahr: 1983
Motor: Vierzylinder (9A), 1.984 ccm, Stahlpleuel, Schmiedekolben, 276°-Schrick-Nockenwelle, zwei 45er Weber-Doppelvergaser
Auspuff: Powersprint-Abgasanlage
Leistung: 180 PS
Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe (CHB)
Fahrwerk: KW-Gewindefahrwerk Variante 1, Tieferlegung um 50 mm, Domstrebe im Motorraum oben, Querlenkerstrebe unten, Spurverbreiterung um 5 mm rundum
Bremsanlage: Vorn Scheibenbremsen vom Corrado G60, hinten vom Scirocco 16V
Felgen: BBS RS 001 in 7 J x 15 Zoll ET 25 vorne u. BBS RS 070 ET 16 hinten, hochglanzverdichtet
Reifen: Nankang 185/45-15
Karosserie: Kotflügel vorne und hinten gebördelt, carbonlaminierter Frontspoiler, Lackierung Sienarot
Interieur: Recaro-Schalensitze, Luisi-Lenkrad geschüsselt, Zusatzinstrumente für Öldruck, Wasser- und Öltemperatur im Armaturenbrett, CAE-Short-Shifter, Heigo-Überrollköfig, 5-Punkt-Sicherheitsgurte Sandtler, Feuerlöscher

Scene VIP:

Name: Tobias Bill
Beruf: Maschinenbaustudent
Lieblingsmusik? Techno
Hobbys? Golf
Besonderer Dank an: Daum-Motorsport, Martin Bill, Golf-1-Infoforum, Lackierer Sammler
Frühere Projekte? Golf 1 und Golf 1 Cabrio
Wie sähe Dein Traumauto aus? Scirocco 1
Lieblingsgetränk? Bier
Was ist das Beste an Deinem Auto? Felgen
Wie kommt Dein Auto in der Szene/auf Treffen an? Gut
Magst Du Retrostyle? Ja
Auch bei Neuwagen? Ja
Was ist das teuerste Teil an Deinem Auto? Motor
Würdest Du eine solche Restauration/Komplettaufbau noch einmal machen? Ja
Würdest Du aus finanziellen Gründen auch eine andere Marke fahren? Nein
Welchen Sprit tankst Du, Marke oder billig? Super plus, alles
Welcher Reifen ist für Dich der beste? Pirelli]]>
YTS Fahrzeug Feature VW Stories VW Golf VW Top-Thema motorfacts Features VW Galerie Sun, 29 Jan 2017 16:08:00 +0100
Rost war nicht zu stoppen! http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8343&cHash=5c84f5898a35ae9e29e959d2837f4e96 39. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler 39. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler


Die Rallye Köln-Ahrweiler Mitte November dieses Jahres hatte so ihre Tücken: Regen, Matsch und fieser Nebel mit Sichtweiten von gerade einmal 15 Metern. Die VW-Piloten Olaf und Kevin Rost konnten dennoch triumphieren, und das gleich zweimal.

Durch das bei der Rallye Ahrweiler eingefahrene Ergebnis gewann der 53-jährige Solinger Olaf Rost seinen insgesamt sechsten Titel im Rahmen der Youngtimer Trophy. Nach 1997, 1998, 2004, 2007 und 2014 durften er und sein Sohn also auch 2016 jubeln. Zu groß war der Vorsprung nach acht Rundstreckenrennen und dem beispiellosen Husarenritt durch das Ahrtal. Die nassen Bedingungen, die anderen zum Verhängnis wurden, ließen ihn erst zur Höchstform auflaufen. Dabei lagen sie durch besagten dichten Nebel rund um Mayschoß bei den Prüfungen am Freitagabend auf dem 4.Gesamtrang beim Restart am Samstag. Dann wurde das Team bei endlich besserer Witterung im Laufe der Rallye zwar bis zum 7. Gesamtrang durchgereicht, aber Olaf und Kevin hatten die hubraumstärkeren Escorts und Kadetts geschlagen. So schafften sie das Kunststück, mit dem 1,3-Liter-Polo den Klassensieg in der Gruppe 2 zu erreichen. Darüber hinaus jedoch war die diesjährige Köln-Ahrweiler aus Volkswagen-Sicht dünn gesät. Ralf Merten und Isabelle Brack schafften im Golf 2 den 28. Gesamtrang und wurden 2. in ihrer Klasse. Der Hagener Thorsten Theimann gönnte seinem Gruppe-H-Polo den letzten Renneinsatz als Vorwagen bei dem Rallye-Klassiker rund um den Nürburgring. Der Gesamtsieg ging in diesem Jahr wieder mal an Georg Berlandy, diesmal in seinem Kadett „Dicker Willy“.

Positives Fazit

Rallye-Leiter Klaus von Barby sowie Orga-Leiter Hans-Werner Hilger von der Scuderia Augustusburg Brühl freuten sich über ein gelungenes Rallye-Fest zum Saisonkehraus. „Trotz der wirklich sehr anspruchsvollen Bedingungen haben wir keine größeren Unfälle zu verzeichnen. Kompliment an die Teams, die auch in diesem Jahr wieder tollen Motorsport gezeigt haben! Unser Dank gilt den zahlreichen Fans, die wieder die Strecken zwischen Mayschoß und dem Nürburgring bevölkert haben und mit ihrem disziplinierten Verhalten dazu beitragen, solch eine Veranstaltung jedes Jahr wieder veranstalten zu können.“

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AUDI Event VW Event motorfacts Motorsport HARDWOK Motorsport Audi Galerie VW Galerie Wed, 25 Jan 2017 17:53:00 +0100
Die große Liebe http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8342&cHash=d4d8645c2df2222b687abd5b069fad3e Von unten wie von oben! – 1981er Polo 1 Von unten wie von oben! – 1981er Polo 1

Als Stefan Willkomm 2002 mit Freunden das Polo-Treffen in Hille besuchte, verliebte sich der gelernte Maschinenführer in einen 1er Polo. Im Anschluss suchte er erst mal vergebens nach einem solchen Exemplar mit brauchbarer Substanz. Mitte 2003 schließlich entdeckte er eine Anzeige, in der ein Polo 1 in Köln angeboten wurde. Da er in der Nähe, in Grevenbroich, wohnt, war er schnell da und konnte sich mit dem Anbieter einigen. Der Wagen war weitestgehend zerlegt und alle Einzelteile waren beschriftet in Kisten verpackt. Ab dem Winter 2003 begann Stefan, die erste Ausbaustufe mit Doppelvergaser und der Lackierung in der Originalfarbe Alpinweiß. Doch damit war er noch lange nicht fertig. Es folgten weitere Umbauten, die den Polo völlig veränderten.

Ab 2004 konnte sich der Polo schon auf den ersten Treffen blicken lassen, wofür Stefan in den Sommermonaten auch sorgte. Die Winter nutzte er wieder, um sein Projekt voranzutreiben. Für das Jahr 2006 überlegte sich der Polo-Liebhaber, seinen Polo auf Einspritzer umzurüsten. Dafür verbaute er einen 1,4-Liter-16V-AFH-Motor aus einem 1998er Polo 6N. Seinerzeit gab es nicht viele Polos, die auf 16V umgebaut wurden, also entschied er sich für diesen Weg. Bei der Hochzeit mit seiner Frau Sabrina diente der alpinweiße Polo sogar als Hochzeitsauto.

Nach der Trauung begann Stefan, alle möglichen Teile zu verchromen und fasste den Entschluss, ein reines Showfahrzeug zu bauen, das lediglich für den Besuch von Treffen gedacht ist. Aus diesem Grund besitzt er auch noch einen hellgrünen 1er Polo, den wir euch schon vorstellen konnten, damit er auch ein Auto zum Sonntagmorgens-Brötchen-holen hat. „Ein Jahr lang schmiedete ich Pläne. Und entschied mich dann für die Lackfarbe sowie für das passende Interieur“, erläutert Stefan die Entwicklung seines Showfahrzeugs. Im September 2008 war es soweit.

Die Pläne sollten flott umgesetzt werden, also meldete Stefan den Wagen ab und begann mit der Zerlegung in Einzelteilen. „Alles wurde gestrippt, der Unterbodenschutz entfernt und die ersten Teile geschliffen und poliert, um sie zu verchromen“, erinnert er sich. Die Karosserie brachte Stefan zum Lackierer. Die Wartezeit nutzte er zusammen mit seinem Vater und Freunden, um die Einzelteile zu veredeln. Jede Schraube, auch die nicht sichtbaren, sollte verchromt werden. Jedes Plastikteil sollte in Wagenfarbe lackiert oder mit Leder bezogen werden. Spektakuläre Details, wie die Heckscheibe ohne Heizdrähte, der Eigenbau-Luftfilterkasten oder cleane Armaturenbrett mit Digitaltacho machen den Polo zu einem Highlight auf jedem Treffen.

Eine komplette Innenausstattung samt Sitzen aus einem Golf 3 wurde einschließlich Hutablage mit Nappaleder bezogen. Der Tank aus dem Polo 2F wurde pulverbeschichtet, die Benzinleitungen dazu verchromt und der Kabelbaum unsichtbar verlegt. „Als ich nach dem Lackieren im Farbton Platinum Grey Metallic die Karosse im Januar 2010 wiederbekam, konnte ich sofort mit dem Zusammenbau beginnen, da ich fast alle Teile beisammen hatte und alles schon verchromt und beledert war“, schildert Stefan. Der Schlossträger wurde schraubbar gemacht und verchromt. Die Spritzwand hingegen wurde komplett entfernt und der ganze Motorraum sowie der Unterboden gecleant. Stefan war voll motiviert und setzte sich ein ehrgeiziges Ziel: „Im Mai 2010 sollte der Polo fertig sein und das erste Treffen ansteuern.“ Ehrgeizig, wie Stefan nun mal ist, wurde das Ziel erreicht.

Die Teile, die Stefan zu diesem Zeitpunkt noch fehlten, wurden im darauffolgenden Winter nachgerüstet. Dazu gehörten die verchromte Hinterachse und einige Plastikteile, die lackiert werden sollten. Im Laufe der Zeit feilte Stefan hier und da noch an einigen Details. Er tauschte immer wieder mal den Felgensatz und schwärmt heute noch von den BBS-E52-Rennsportfelgen aus der Saison 2013, die er in der Größe 6,5 J x 16 Zoll montierte. Schier unfassbar, was er aus seinem Polo gemacht hat. Jedes Teil am Fahrzeug wurde veredelt - ob verchromt, lackiert oder mit hochwertigem Leder bezogen. Dieses Showcar kann sich sehen lassen.

Stefan hat viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt. Es ist kaum vorstellbar, wie aufwändig der Unterboden gecleant wurde. Er sieht unten drunter so aus wie obendrauf. Der Vater von zwei Töchtern hat natürlich vorrangig morgens oder abends am Polo geschraubt und sich dennoch Zeit für die Familie nehmen können. Seiner Frau Sabrina möchte er daher ein besonderes Dankeschön für das Verständnis und die Unterstützung aussprechen. Aber auch seinem Vater, der tatkräftig geholfen hat, sowie allen Freunden, die Stefan zur Seite standen, ist er dankbar. „Inzwischen war ich mit dem Polo sogar schon international unterwegs“, berichtet Stefan über seine angesteuerten Treffen. Ob MIVW in Holland, VW-Days in Frankreich oder EuroSunday in Belgien, überall kam der Polo gut an. Es macht  ihm sehr viel Freude, neue Menschen kennenzulernen. Besonders die Treffen in Holland und Belgien haben es Stefan angetan. In diesem Winter möchte er noch kleine Modifikationen durchführen. Was da noch kommen wird, wollte er uns nicht verraten. Da müssen wir uns wohl überraschen lassen.



Scene-Facts*:

Typ: Polo 1
Baujahr: 1981
Motor: 1,4-Liter 16V Reihenvierzylinder aus 1998er Polo 6N, Umbau von Vergaser auf Einspritzer, Kabelbaum aus Polo1, 2F und 6N gebaut, Kraftstoffpumpen im Tank und unterm Fahrzeug vom 2F G40, großer Tank vom Polo 2F, Halter, Schellen etc. verchromt, Handbremsbetätigung abgeändert, Fahrzeug ist diagnosefähig, Riementrieb abgeändert auf 3PK, alle Komponenten angepasst, diverse Motorteile verchromt, wie z.B. Riemenscheibe, Lichtmaschine, Motor- und Getriebehalterungen, Abdeckungen, Ventildeckel, Ansaugbrücke, Luftfilterkasten; Plastikteile lackiert, Kühler mit Ausgleichsbehälter, Heizung entfernt, dafür ein SPAL-Rennsportgebläse im Innenraum, Batterie im Kofferraum verlegt, alle Kabel versteckt, Luftfilterkasten modifiziert und tiefergesetzt, Sicherungskasten in den Innenraum verlegt, Bremskraftverstärker und HBZ vom Polo G40 um 1,5 cm gekürzt, damit der Motor passt, alles verchromt, SKN-Chip im MSG, Saugrohr bearbeitet
Auspuff: Gillet-Auspuffanlage vom Golf 1 angepasst, AFH-Krümmer mit Kat,
Leistung: 101 PS
Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe aus Polo 6N 60PS, Getriebe komplett, inklusive Halter und Schaltgestänge verchromt
Fahrwerk: KW-Gewindefahrwerk Variante 2, komplett verchromt, Federn pulverbeschichtet, alle Schrauben, Domteller etc. verchromt, vorne verchromte VM2-Scheibenbremsanlage vom Golf 2, Hinterachse verchromt, Tank beige pulverbeschichtet, Tankspannband verchromt, 5-Gang-Stabi verchromt, Querlenker vom Polo G40 verchromt, Lenkgetriebe, Lenkungsdämpfer und Uniball-Spurstangen verchromt
Bremsanlage: vorne Scheibenbremsen vom Polo G40, hinten vom Golf 2
Felgen: BBS-RS in 7,5 J x 15 Zoll ET 25 vorne und 7 J x 15 Zoll ET 16 hinten, Sterne in Wagenfarbe, Außenbetten hochglanzpoliert, Innenbetten beige pulverbeschichtet, versteckte Ventile und verchromte Schrauben
Reifen: Nankang Ultra Sport NS 2 in 185/45-15
Karosserie: Unterbodenschutz entfernt, Unterboden in Wagenfarbe glatt lackiert, alle Radhäuser glatt lackiert, alle Zierleistenlöcher und überflüssige Öffnungen verschlossen, Heckembleme, Wischer und Schloss entfernt, Öffnungen via Fiat-Bowdenzug und Schlösser umgeändert, Chromstoßstangen vom 1977er Modell, 13-Reihen-Audi-50-Kühlergrill, Einarmwischer, Tankdeckel und sämtliche Schrauben verchromt, C-Säule-Entlüftungsdeckel lackiert, Radläufe leicht gezogen, Audi-80-Türgriffe, Heckscheibe ohne Heizdrähte, Motorraum besonders gecleant, dazu gehört das Entfernen der Spritzwand, Halterungen und Öffnungen, Frontblech schraubbar und verchromt, alle Plastikteile, wie z.B. Stoßstangenecken und Spiegel in Wagenfarbe lackiert, schwarze Blinker, Frontscheinwerfer vom 1977er Polo (Audi 50), Heckleuchten mit Chromleiste
Interieur: Alcantara-Dachhimmel beige, Sonnenblende Alcantara, Heckausbau in Alcantara und Nappaleder von BMW, Golf-3-Sitzausstattung umgeschweißt auf Polo-Aufnahmen, alles in Nappaleder inkl. Verstellknöpfe und Höhenverstellung, Armaturenbrett vom Derby 1 komplett clean und Nappaleder, Zusatzinstrumente und Spal-Gebläse aus dem Rennsport, Batterie im Kofferraum, Sicherungskasten und MSG im Handschuhfach, Zusatzsicherungskasten, Wegfahrsperre und Diagnoseanschluss im Ablagefach, Digifiz-Tachometer aus Golf G60, alles angepasst auf elektronische Geber, sämtliche Metallteile verchromt (Handbremsgriff, Pedalerie, Schrauben, Halter, Werkzeug im Heck), Hutablage in Nappaleder, beige Fußmatten, schwarzer Teppich vom Polo 2F, Momo-Lenkrad in Nappaleder, Speiche lackiert und Nabe und Schrauben verchromt
HiFi: Darauf wurde verzichtet
Sonstiges: Komplettrestauration, jedes Teil ist veredelt, entweder verchromt, lackiert oder mit Leder bezogen, alle Umbauten sind eingetragen und das Fahrzeug ist schadstoffarm Euro2 umgeschlüsselt, von unten sieht der Wagen aus wie von oben, alles wurde aufwändig lackiert oder verchromt

*(Halter- bzw. Herstellerangaben)
 
Scene-VIP:

Name: Stefan Willkomm
Beruf: Maschinenführer
Lieblingsmusik? Alles querbeet
Hobbys? Schrauben, Angeln und vor allem die Familie
Besonderer Dank geht an: meine liebe Frau Sabrina für die Geduld, meine Eltern, insbesondere mein Vater fürs Anpacken, sowie an alle anderen Beteiligten, Rene W., Wolf F., Dirk F. für die Teileversorgung
Frühere Projekte? mehrere Polo 2F und Polo 1
Wie sähe Dein Traumauto aus? Porsche 964 mit BBS-Rennsportfelgen
Lieblingsgetränk? Bierchen :)
Was ist das Beste an Deinem Auto? Die Innenausstattung
Wie kommt Dein Auto in der Szene / bei Treffen an? Bisher ganz gut
Magst du Retrostyle? Ja
Auch bei Neuwagen? Nein
Was ist das teuerste an Deinem Auto? Motor
Würdest Du eine solche Restauration/Komplettaufbau noch einmal machen? Ja
Würdest Du aus finanziellen Gründen auch eine andere Marke fahren? Ja
Welchen Sprit tankst Du, Marke oder billig? Beides
Welcher Reifen ist für Dich der beste? Gibt viele gute Reifen

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VW Top-Thema VW Stories motorfacts Features VW Galerie Wed, 25 Jan 2017 17:46:00 +0100
Hast du ’ne Panne? http://vw-scene.de/index.php?id=2634&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8338&cHash=2be6b11d20de7ccd61ba0c5ed289e4ca NEWS Egal, zu welchem Zweck man gerade mit seinem Pkw unterwegs ist, eine Reifenpanne braucht dabei kein Mensch. Das Pannenset EasySpair macht im Fall der Fälle komplizierte und im fließenden Verkehr oft sogar gefährliche Radwechsel überflüssig. Das Set mit leistungsstarkem Kompressor und Dichtmasse ist schnell einsatzbereit! Je nach Reifengröße und Reifeninnendruck dichtet das Gel bis zu 6 Millimeter große Risse oder Stichlöcher zuverlässig ab: Statistisch gesehen, machen diese rund 95 Prozent aller Reifenschäden aus. Danach kann die Reise mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h fortgesetzt werden, bis ein Radwechsel gefahrlos möglich ist. Doch damit nicht genug. Dank des kraftvollen Kompressors mit integriertem Druckmanometer ist EasySpair vielseitig einsetzbar. Das Gerät pumpt Bälle, Luftmatratzen, Kinderplanschbecken, Motorrad- oder Fahrradreifen auf. Auch die unbedingt empfehlenswerte regelmäßige Luftdruckkontrolle am Fahrzeug kann bequem zu Hause vorgenommen werden. Die Fahrt an die Tankstelle ist überflüssig. Zum sicheren Transport liefert Rameder das Set in einer hochwertigen schwarzen Stofftasche. Das 2,8 m lange Kabel mit 12-V-Stecker kann im Gerätegehäuse verstaut werden. Da findet sich auch ein Luftauslassventil. Verschiedene Ventiladapter gehören ebenfalls zum Set.
Das nützliche Zubehör bietet Rameder interessierten Kunden für 39,99 Euro im hauseigenen Online-Shop unter www.kupplung.de an.]]>
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