Dakar: Welcome to the show!

Fotos: VW Nutzfahrzeuge

Während die Teilnehmer der Rallye Dakar gerade die erste Hälfte der Marathonstrecke hinter sich haben und im chilenischen Copiapo beim Pausentag im Biwak verschnauften, haben sich drei Surfer einer ganz anderen Herausforderung gestellt: Klaas Voget (31), Björn Dunkerbeck (41) und Robby Swift (27) trafen sich in Chile, um im Auftrag von VW Nutzfahrzeuge ein neues Fahrzeug auf Herz und Nieren zu testen: Den Crafter 4Motion mit Allradantrieb von Achleitner. 

Die Sportler fuhren das Geländefahrzeug am Sonntag in die Wüste und surften mit Sandboards in den Dünen. Sie wählten Cerro Medanoso als Zielgebiet. Dort befindet sich auf mehr als 1600 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Sanddüne Chiles. „Wir haben unser Equipment in den Crafter gepackt und sind losgefahren. Als wir von weitem die meterhohen Sanddünen sahen, dachten wir: Das schaffen wir nie, da kann kein Auto hinfahren, es ist unmöglich“, berichtet Windsurf-Weltmeister Björn Dunkerbeck. 

Die Sportler wurden jedoch überrascht: Das Nutzfahrzeug mit Allradantrieb der Spezialfirma Achleitner bewältigte mühelos Sand und Unebenheiten und brachte das Trio sicher ans Ziel – sogar bis auf die höchste Düne. „Immer noch unfassbar, dass so etwas überhaupt geht“, findet Klaas Voget. Zum dritten Mal ist VW Nutzfahrzeuge „Official Supplier“ der Rallye Dakar. 30 Amarok, acht Multivan PanAmericana und der Crafter 4Motion stehen dem Organisationsteam, der Amaury Sport Organisation (A.S.O.), zur Verfügung. 

Parallel zu den Surfern waren auch drei weitere Prominente nach Chile gekommen: Formel-1-Legende Jacky Ickx zeigte Scorpions-Rocker Rudolf Schenker und Boxweltmeister Dariusz („Der Tiger“) Michalczewski, wie sie sicher im Amarok Automatik offroad fahren. Mit einer kurzen Anfahrübersetzung und permanentem Allradantrieb schafft es der Amarok mit seinem 8-Gang-Getriebe auch locker steil bergauf, ist aber trotzdem sehr verbrauchsgünstig. 

Gitarrist Rudolf Schenker war bereits zum zweiten Mal dabei und freute sich über seine Stippvisite im Biwak. „Im Amarok die Piste zu rocken ist nirgendwo spannender als hier“, fand der aus Hannover stammende Musiker. Im Biwak stimmte Schenker zusammen mit Michalczewski kurz den Scorpions-Hit „Rock You Like A Hurricane“ an – damit hatte er bereits vor zwei Jahren für Aufmerksamkeit gesorgt, als er den Song völlig überraschend mit E-Gitarre und Verstärker von der Ladefläche eines Amarok gespielt hatte. 

Kurz vor dem Rest Day hatte das Wetter die Teilnehmer und Organisatoren der Rallye Dakar erwischt: Die Etappe von Fiambala in Argentinien über den 4.748 Meter hohen San-Francisco-Pass in die chilenische Bergbaustadt Copiapo geriet im wahrsten Sinne des Wortes zur Zitterpartie. Wegen eines Schneesturms musste die für diesen Tag geplante Wertungsprüfung abgesagt werden, die Rallye-Karawane einen 200-Kilometer-Umweg um das gesperrte Gebiet herum nehmen. 

In Copiapo haben die Rallye-Teilnehmer nun während des Ruhetages die Chance, ihre Autos, Motorräder, Quads und Race-Trucks gründlich durchzuchecken. Und die eigenen, nach rund 4.000 Kilometern Fahrstrecke und Nächten mit meist weniger als sechs Stunden Schlaf ausgelaugten Batterien neu aufzuladen, bevor es morgen weiter geht entlang der Pazifikküste Richtung Norden. 

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