Die Rallye Dakar hat das Ziel in der peruanischen Hauptstadt Lima erreicht. Rund 9.000 Kilometer haben die etwa 400 Teilnehmer in Autos, auf Motorrädern und Quads oder im Race-Truck seit dem Start am 1. Januar in Mar del Plata an der argentinischen Atlantikküste hinter sich gebracht. Auch die Serviceflotte von VW Nutzfahrzeuge aus Hannover hat die Marathonrallye erfolgreich absolviert.
Amarok, Multivan Panamericana und Crafter 4Motion stellten die Hannoveraner als „Official Supplier“ den Organisatoren der Rallye Dakar zur Verfügung. Um genau zu sein: 30 Amarok – darunter auch die neuen Varianten mit Automatikgetriebe und als SingleCab –, acht Multivan Panamericana und ein Crafter 4Motion mit Allradantrieb von Achleitner waren für Zeitnehmer, Kontrollposten und Streckensicherungspersonal im Einsatz.
Die Strecke von Argentinien über die Anden nach Chile und von dort bis Peru sind an den Autos natürlich nicht spurlos vorüber gegangen. „Die Rallye Dakar ist ein enormer Härtetest für die Fahrzeuge, vor allem für die hauptsächlich offroad eingesetzten Amarok. Dennoch ist kein Problem aufgetreten, das wir nicht vor Ort lösen konnten“, fasste Carsten Otto, Einsatzleiter von VW Nutzfahrzeuge, zusammen.
Die Servicemannschaft wechselte im Verlauf der 15 Tage dauernden Veranstaltung knapp 50 Luftfilter und ebenso viele Pollenfilter, tauschte zwei von Steinschlägen zerstörte Windschutzscheiben, ersetzte mehr als zwei Dutzend beschädigte Reifen und spendierte allen offroad eingesetzten Amarok zwei Mal neue Stoßdämpfer.
Die Etappen der zweiten Rallye-Halbzeit, die von der chilenischen Bergbaustadt Copiapo nach Lima führte, forderten noch einmal alles von der VWN-Flotte. Dank drei zuschaltbarer Sperren ließ sich der Crafter auch vom berüchtigten Fech-Fech nicht aufhalten, dem puderfeinen und bis zu knietiefen Staub der Wüste Atacama.
Und auf den teilweise recht eintönigen Tagesetappen – den Rekord stellte eine über 52 Kilometer lange Gerade in Peru auf – mit striktem Tempolimit von 100 km/h in Chile und 90 km/h in Peru erhöhte das Achtgang-Getriebe des neuen Amarok Automatik spürbar den Komfort für die Fahrer. Das erkannte auch Ex-Formel-1-Pilot Jacky Ickx nach einer Testfahrt am Ruhetag in Copiapo: „Der Amarok Automatik hat mich beeindruckt. Sehr gut gefallen hat mir die Option, Gänge auch manuell wechseln zu können. Mit dem Amarok Automatik habe ich offroad Stellen erreicht, die ich kaum für möglich gehalten hätte.“
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